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Samsonite schnappt sich eBags für 105 Mio. Dollar

Im amerikanischen Online-Handel steht gerade alles zur Disposition, was Amazon übrig gelassen hat („Exchanges #149: Walmart, Jet.com und die Schieflage im US-Markt“). Allerdings kommt bei eBags, das zuletzt 159 Mio. Dollar (+24%) erzielt hat, einmal nicht Walmart zum Zug („Walmart kauft nach Shoebuy und Moosejaw auch Modcloth“), sondern Samsonite (PDF):

„Samsonite has entered into an agreement to acquire eBags for a cash consideration of US$105.0 million.

The acquisition is part of Samsonite’s ongoing strategy to accelerate the growth of its direct-to-consumer, ecommerce business, and strengthen its existing digital capabilities.

eBags recorded net sales of US$158.51 million for the fiscal year ended December 25, 2016, an increase of 23.5% from the US$128.3 million in net sales recorded during the fiscal year ended December 27, 2015.“

Siehe auch Longtime Denver online retailer eBags agrees to sell itself to Samsonite

Getrieben durch die zunehmende Schwäche des Einzelhandels („Todesliste revisited: Wo seht der Handel zwei Jahre danach?“) suchen Marken und Hersteller nach Wegen in den Direktvertrieb, zuletzt unter anderem LVMH („Le Bon Marché: LVMH will 8 Jahre nach eLuxury wieder online“), Essilor („MyOptique und Vision Direct vereinen sich unter Essilor“) und Coty („Younique: Was steckt hinter dem ersten Milliardenexit 2017?“).

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