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Windeln.de leitet finales Rettungsprogramm für 2018 ein

Windeln.de ist inzwischen komplett neben der Spur und hat heute ein finales Rettungsprogramm mit weiteren Entlassungen, Teilverkäufen und Sparmaßnahmen jedweder Art angekündigt („windeln.de leitet im Rahmen des bevorstehenden CEO-Wechsels Effizienz- und Profitabilitätsmaßnahmen ein und plant Break Even bereits Anfang 2019“):

  • „Maßnahmen wurden eingeleitet um (i) die Organisation zu straffen und Kosten am Hauptsitz in Deutschland zu reduzieren sowie (ii) die internationalen Aktivitäten auf Regionen mit kurz- und mittelfristigem Profitabilitätspotenzial auszurichten; Break Even Ziel für Anfang 2019 geplant
  • Kapitalerhöhung von bis zu 2,6 Mio. Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts aus genehmigtem Kapital, gezeichnet von bestehenden Aktionären, neuer Investorengruppe sowie allen Mitgliedern der Geschäftsführung einschließlich Gründern und Matthias Peuckert
  • Vorläufige Geschäftszahlen 2017: Umsatz EUR 211 Mio. bis 213 Mio., bereinigtes EBIT EUR -26 Mio. bis -24 Mio. (-13% bis -11% Marge) und Nettoliquidität von EUR 25,7 Mio.; Veröffentlichung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 am 14. März 2018

Wir erinnern uns: Windeln.de wollte einmal ein relevanter Player im europäischen Babymarkt werden. Dazu wäre es nötig gewesen, möglichst schnell in Umsatzregionen von 500 Mio. Euro vorzudringen.

Von diesem Ziel hat sich Windeln.de nach einer strategischen Kehrtwende 2016 verabschiedet, war auf die Wachstumsbremse getreten und konnte sich zuletzt nicht entscheiden, ob es lieber ein eigenständiges Online-Geschäft betreiben oder reiner Marktplatzhändler sein will. So hat Windeln.de vor allem in der DACH-Region verloren.

Mehr dazu auch in den Exchanges #146 („Windeln.de und die Falling Stars“).

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