Im Mai hatten wir uns im Rahmen der neuen Reportingstruktur schon gewundert, warum Zalando bei der zunehmenden Bedeutung des Marktplatzgeschäfts („Zalando erreicht erstmals Marktplatzumsätze von 10%“) nicht auch das Handelsvolumen (GMV) offiziell ausweist.
Im Juni gab es dann eine Art Erklärung auf dem Kapitalmarkttag. Seitdem weiß man, dass das Handelsvolumen 2017 um 26,5% gewachsen ist, während die Netto-Umsätze um 23,4% gestiegen sind:
Für das dritte Quartal musste Zalando nun in der Not doch wieder auf das GMV zurückgreifen. Denn ging es beim Umsatz nur um 11,7% voran, so waren es beim GMV immerhin 16,7%:
Amazon mag es sich leisten können, das GMV nicht auszuweisen, weil die Service-Umsätze entsprechend explodieren. Hier ist Zalando aber noch sehr schwach aufgestellt. Insofern kann man gespannt sein, wann Zalando das GMV auch offiziell ausweist.
Mehr Infos zum dritten Quartal finden Interessierte in der Pressemitteilung und in der zugehörigen Präsentation (PDF).
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