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Die Otto-Gruppe bleibt 2018 unter den eigenen Erwartungen

„Gemeinsam setzen wir Maßstäbe“, lautet die Devise des Otto-Konzerns. Mit einem jährlichen Wachstum von 5% bis 2022 liegt die Latte allerdings weiter tief – in einem Marktumfeld, das zweistellig wächst. Und wird schon 2018 gerissen („Otto wird 2018 Wachstumsziel verfehlen“):

„In diesem Jahr werden wir unser Wachstumsziel von fünf Prozent verfehlen“, sagte Konzernchef Alexander Birken im Interview mit der WirtschaftsWoche. Das Weihnachtsgeschäft sei zwar „gut gelaufen“.

Der heiße Sommer habe aber „die Konsumlust insgesamt gedrosselt“, so Birken, „mit Folgen für unsere Textil- und Möbelumsätze.“

Bekanntermaßen hinkt der Otto-Konzern seinen – selbst gesteckten – E-Commerce-Zielen immer noch weit hinterher und muß nun durchaus acht geben, dass die Plattformstrategie aufgeht.

2018 hat sich der Otto-Konzern vor allem im Digitalen neu sortiert und sich dabei auch personell neu orientiert („Offiziell: Sebastian Klauke wird neuer Digitalvorstand im Otto-Konzern“):

Große Hoffnungen liegen u.a. auf der Otto Group Digital Solutions („Otto steckt 85 Mio. Euro in die Otto Group Digital Solutions“). Siehe auch Wie Otto das Thema “Fulfillment by Otto” angehen will und Frauke Mispagel verstärkt Geschäftsführung der Otto Group Digital Solutions.

Wieder besetzt ist seit kurzem auch die Leitung des E-Commerce Competence Centers („Andreas Assum verstärkt die Otto Group“), nachdem der Vorgänger nicht mehr aus der Verbannung zurückgekehrt war.

Zu einer der größten Baustellen im Otto-Konzern hat sich 2018 Hermes entwickelt („Hermes-Führung wieder komplett, DHL noch auf der Suche“). Siehe auch Wer würde jetzt in Hermes investieren – und wer in Picnic?

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