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USPS verliert an Amazon Logistics und bleibt 3% unter Vorjahr

In den USA kann man schon erleben, was DHL, Hermes & Co. blüht, wenn sie so weitermachen. So hat die US Post jetzt für das jüngste Quartal erstmals rückläufige Paketmengen von über 3% verzeichnet und schreibt dazu (PDF):

„Certain major customers of the Postal Service have recently begun diverting additional volume from the Postal Service’s network by in-sourcing the last-mile delivery.

These customers are also aggressively pricing their products and services in order to fill their networks and grow package density.“

Amazon hatte im letzten Jahr eine Logistikoffensive gestartet („Amazon sucht für die Zustellung Hunderte von Unternehmern“) und entsprechend Fahrzeuge bereitgestellt („Hier sind 20.000 Prime-Sprinter für die Amazon City Logistik“):

Doch nicht nur Amazon, auch Wayfair treibt die eigene Logistik voran (PDF-Quelle):

Siehe auch Wayfair schnappt sich den Chef des Kaufland-Lieferdienstes.

Zuletzt hatte Fedex entschieden, nicht mehr für Amazon zu liefern, nachdem man sich 2017 noch ganz entspannt zeigte:

Legendär auch die Worte des damaligen Chefs der Hermes- und Otto-Gruppe (“Ich kann mir nicht vorstellen, dass Amazon eine autonome Paketlogistik aufbaut“).

Mit den Umbrüchen in der Logistik befassen wir uns seit 5 Jahren („Exchanges #46: DHL und die Zukunft der Versandlogistik“) auch intensiv in den Exchanges:

Zu den Anforderungen an zeitgemäße Zustellservices für den Online-Handel siehe auch Könnten DHL, Hermes & Co. mehr sein als Paketschubser?

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