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Arcandor braucht 1,8 Mrd. Euro für neue Komplettsanierung

Die Banken haben das Vertrauen in Arcandor verloren. Deshalb hat der neue Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick nach der gestrigen Krisensitzung heute der Presse einen für alle Beteiligten (von den Lieferanten bis zur Regierung) kostspieligen Rettungsplan vorgestellt:

Zugleich entmachtet der neue Arcandor-Chef die verbliebene Arcandor-Führung und setzt in strategisch wichtigen Handelsbereichen auf eigene Vertrauensleute.

Da Arcandor offenbar stark unter Druck steht und fest mit Staatsbürgschaften rechnet, dürfte der Sanierungsplan noch für einiges an Diskussionsstoff sorgen.

Plan B bleibt die Insolvenz

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