Passend zur heutigen Krisensitzung bei Arcandor hat die Welt eine hervorragende Analyse zum Für und Wider einer Staatsbürgschaft für Arcandor ("Staatshilfe für Arcandor würde alle Dämme brechen"):
Karstadt für rettungswürdig.
Dabei steckt die Firma seit fünf Jahren in
einer hausgemachten Krise, die sich wohl auch durch einen Kredit in
dreistelliger Millionenhöhe nicht beenden ließe."
Auch der Wirtschaftsminister hat sich mittlerweile zum Fall Arcandor geäußert:
WELT am Sonntag: Was sagen Sie Arcandor-Mitarbeitern, die jetzt klagen:
„Wir sind viel mehr als die Opelaner, ein Rettungspaket für uns wäre viel
dringlicher.“
Guttenberg: Denen sage ich, dass wir uns bei der Entscheidung über
mögliche Staatshilfen an objektiven Kriterien zu orientieren haben. Für
jeden Antragsteller gilt das gleiche Prozedere. Die Lautstärke des Rufes
kann nicht entscheidend sein, weder bei Opel noch bei Arcandor.
WELT am Sonntag: Ein entscheidendes Kriterium bleibt, dass die Probleme
des betroffenen Unternehmens konkret aus der Wirtschafts- und Finanzkrise
herrühren und nicht auf alte Managementfehler zurückzuführen sind?
sein, mit Hilfeleistungen einzuspringen."
Währenddessen scheinen sich bei den Warenhäusern andere Perspektiven zu eröffnen ("Metro-Chef plant Warenhaus-Konzern mit 247 Kaufhäusern") – mit den entsprechenden Folgen für den Versandhandel
