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Shopbörse: Das Holtzbrinck eLab stößt Guut.de ab

Wie soviele der Beteiligungen des Holtzbrinck eLab musste nun auch Guut.de dranglauben. Nachdem die Gründer schon Anfang des Jahres gehen mussten, hat das aktuelle Management die Anteile übernommen und einen Gutteil der Mitarbeiter entlassen.

Im Gegensatz zu Holtzbrinck Ventures, das eine eher langfristige Strategie verfolgt, hat sich das Holtzbrinck eLab als reiner Schönwetter-"Investor" entpuppt. Mit dem "exitgetriebenen Investoren" lagen wir also gar nicht so schlecht.

Für den deutschen Live Shopping Markt ist dies auch deshalb bitter, weil er im europäischen Vergleich zurückfällt. Man kann gespannt sein, ob Guut.de schnell neue, weitsichtigere Geldgeber findet, um zu alter Stärke zurückzukehren. Oder ob ein neuer Anbieter die Chance nutzt und in die Bresche springt.

Heißester Kandidat wäre Preisbock gewesen. Doch anstatt die Gelegenheit beim Schopf zu packen, scheint sich das Team dort unnötigerweise zu verzetteln.

Allein iBOOD hält an seiner Strategie fest und spielt schon heute in einer anderen Liga. Es sieht also ganz so aus, als ob auch der Live Shopping Markt, wie schon die anderen E-Commerce-Märkte hierzulande, von internationalen Anbietern entwickelt und langfristig dominiert werden.

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