Je mehr Erklärungsmodelle man parat hat, desto leichter findet man sich in einer zunehmend komplexeren Welt zurecht. Das ist die Prämisse des "Model Thinking Kurses" von Scott E Page an der University of Michigan.
In seinem Einführungskurs stellt er eine Fülle von Denkmodellen vor, die man nutzen kann, um sich Netzwerkeffekte, virale Effekte, Tipping-Point-Effekte und andere dynamische Entwicklungen zu erklären, die unseren gewohnten linearen Denkmustern zunächst einmal widersprechen.
Für den Einstieg empfehlen wir die folgenden beiden Lektionen, die in verdaubare Häppchen von 10 bis 15 Minuten untergliedert sind:
Introduction: Why Model?
- Why Model?
- Intelligent Citizens of the World
- Thinking More Clearly
- Using and Understanding Data
- Using Models to Decide, Strategize, and Design
Segregation and Peer Effects
- Sorting and Peer Effects Introduction
- Schelling's Segregation Model
- Measuring Segregation
- Peer Effects
- The Standing Ovation Model
- The Identification Problem
Wer Lust hat, schreibt doch bitte anschließend in die Kommentare, was hängengeblieben ist, wo es Aha-Erlebnisse gab bzw. welche Web-Entwicklungen sich damit zum Beispiel im (Online-)Handel erklären lassen.
Danke an hackr für die Anregung!
Frühere Beiträge zum Thema:
- Bücher für 2012: Faszination wecken für Veränderung
- "Handle stets so, dass sich die Zahl der Möglichkeiten vergrößert"
- Peter Kruse: "Wie Händler wieder echte Mehrwerte schaffen"
- Vernetzung lohnt sich, auch und gerade im E-Commerce
- Buchtipp: Von sozialen und technischen Innovationen
