Erklärungsmodelle für eine komplexere Welt

Je mehr Erklärungsmodelle man parat hat, desto leichter findet man sich in einer zunehmend komplexeren Welt zurecht. Das ist die Prämisse des "Model Thinking Kurses" von Scott E Page an der University of Michigan.

Modelthinking

In seinem Einführungskurs stellt er eine Fülle von Denkmodellen vor, die man nutzen kann, um sich Netzwerkeffekte, virale Effekte, Tipping-Point-Effekte und andere dynamische Entwicklungen zu erklären, die unseren gewohnten linearen Denkmustern zunächst einmal widersprechen.

Für den Einstieg empfehlen wir die folgenden beiden Lektionen, die in verdaubare Häppchen von 10 bis 15 Minuten untergliedert sind:

Introduction: Why Model?

Segregation and Peer Effects

Wer Lust hat, schreibt doch bitte anschließend in die Kommentare, was hängengeblieben ist, wo es Aha-Erlebnisse gab bzw. welche Web-Entwicklungen sich damit zum Beispiel im (Online-)Handel erklären lassen.

Danke an hackr für die Anregung!

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Facebook, unlimited

  1. Nach den „Peer Effekten“ habe ich für mich eine bessere Erklärung dafür, warum sich erstaunlicherweise gerade Angebote/Themen, die gegen den Strich gebürstet sind, auf Dauer besser tun, als ebenso gut gemeinte, aber zu konsensorientierte Angebote, die schnell wieder versacken.
    Es braucht offenbar ein gewisses Maß an schwer zu überzeugenden Skeptikern/Kritikern, die erstmal abwinken, aber sich dann doch auf ein Thema einlassen, sobald genügend ihrer Peers sich darauf eingelassen haben.
    Konnte man bei Exciting Commerce erleben, aber zum Beispiel auch bei der Piratenpartei, die anfangs viele schon alleine wegen des Namens abgeschrieben haben.

  2. Ein sehr interessanter und spannender Beitrag … gibt einiges an Input und Ansatzpunkte für aktuelle Projekte.
    Viele Grüße
    Alexander Schmidt
    http://www.interim-magazin.de

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: