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Neuordnung im Otto-Konzern: Wer gewinnt? Wer verliert?

Der Otto-Konzern sorgt wie üblich nun doch schon vor der Bilanzpressekonferenz in der kommenden Woche für klare Verhältnisse und kündigt umfangreiche "Veränderungen im Vorstand der Otto-Group" an.

Der bisherige Otto-Chef Rainer Hillebrand gibt erwartungsgemäß seine Aufgaben ab und soll sich im Vorstand der Otto-Gruppe um die Zukunftsthemen kümmern. Die bisherigen Chefs von Baur und Schwab sowie der neue Otto-Chef Alexander Birken müssen hingegen zusehen, was aus der Vergangenheit wird.

Die Würfel für den Umbau und die neue Aufgabenverteilung im Vorstand dürften schon im letzten Herbst gefallen sein, als die Verträge der beiden Konzernchefs bis 2016 verlängert worden sind.

Seitdem wirkt der Konzern wie ausgewechselt und macht online spürbar Dampf – nicht mehr nur mit eVenture Capital Partners, sondern auch mit Project A Ventures und den Liquid Labs, allesamt Zukunftsinitiativen, für die im Vorstand nun auch offiziell Rainer Hillebrand zuständig ist. Hier eine Auswahl von Meldungen der letzten Zeit:

Das Otto-Stammgeschäft hingegen rückt mit dem Umbau ins zweite Glied. Etwas kompensiert wird der Bedeutungsverlust des Otto-Versands im Konzern durch die Beigabe von Baur und Schwab und die Überbetonung der Bedeutung von Otto in der Pressemitteilung.

etailment hat sich ebenfalls Gedanken zu den Machtverschiebungen im Otto-Konzern gemacht.

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