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Buchlos in die Zukunft: Wie sich der Buchhandel neu erfindet

"Buchlos in die Zukunft" ist das Motto unserer Themenreihe zu den strukturellen Veränderungen im Buchmarkt.

Denn der Buchhandel steht aktuell vor einer doppelten Herausforderung: Nicht nur geben Amazon und die Entwicklungen im Online-Bereich Takt und Weg vor. Zugleich dematerialisiert sich das Buch(format) als identitätsstiftendes Gut einer ganzen Industrie.

Umso spannender ist es diesen Wandel zu verfolgen – wie sich (Buch-)Verlage und (Buch-)Händler neu erfinden und wie sie im Wettbewerb mit neuen (Online-)Anbietern abschneiden, ob sie hartnäckig an Bewährtem festhalten oder ob sie sich an die Spitze der Bewegung setzen und sich offen zeigen für die neue Vielfalt im Lese(r)markt:

Noch ist das Buch fest in den Köpfen der Branche verhaftet. Und so ist es vor allem das eBook, das Tradition und Moderne verbinden soll und das als der quasi einzig legitime Nachfolger für das gedruckte Buch gehandelt wird. Doch längst ahnt man, dass eBooks im digitalen Raum nur eine von vielen möglichen Spielarten sind.

Ebenso gut könnten Fachtexte, Ratgeber und Geschichten als Webseiten, als Wikis, als Datenbanken, als laufende Textströme und/oder Textsammlungen jedweder Art, als in sich abgeschlossene oder mitwachsende ("lebende") Werke Nachfolger und/oder Ersatz für das Buch sein. Wissen kann das niemand, einstellen sollte sich darauf jeder.

Das sind die Fragen und Aspekte, die uns in den wöchentlichen Branchen-/Trendupdates interessieren.

Ähnlich wie in der Musikbranche vollzieht sich hier ein tiefgreifender Wandel, den es schon allein deshalb zu verfolgen lohnt, weil er Impulse und Denkanstöße geben kann für die vielen anderen (Handels-)Branchen, die sich im Zuge der Online-Entwicklungen ebenfalls neu erfinden müssen.

Interessierte können die Buchlos-Beiträge zum Buchhandel über ihren Browser/Feedreader auch separat abonnieren.

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