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Die Transformation des Otto-Konzerns

OttoversenderWas soll aus dem Otto-Konzern werden? Seit zwei, drei Jahren läuft der Umbau in großem Stil. Und langsam formt sich ein Bild, wohin die Reise gehen könnte.

Zwar kommen die Infos dazu weiter nur tröpfchenweise an die Öffentlichkeit, dafür aber mittlerweile im Wochentakt.

Entlassungen im Stammgeschäft

So hat der Konzern diese Woche bekanntgegeben, dass im Stammgeschäft um Otto, Baur und Schwab die Sanierungsverhandlungen vor dem Abschluss stehen. Neben einer Auffanggesellschaft und allerlei kreativem Personalabbau wird bei den Altversendern jetzt über Entlassungen verhandelt – im Rahmen des "Zukunftsprojekts" FOKUS.

Bündelung der Online-Versender

Gleichzeitig werden die bisher im Konzern versprengten Online-Versender unter einem Dach gebündelt ("myToys soll nach Mirapodo auch Limango übernehmen"). Damit macht auch die "geschärfte" E-Commerce-Strategie etwas mehr Sinn, die bei der Präsentation zunächst diffuser denn je wirkte.

Forcierung des Online-Geschäfts

Jahrelang hat sich Otto auf Multi-Channel versteift und gezögert, wettbewerbsfähige Online-Spezialisten ("Pure Player") auf den Weg zu bringen. Entsprechend unter Zugzwang sollen jetzt Hunderte von Millionen Euro in die eigentlichen Zukunftsprojekte fließen:

Die Hermes Group als Plan B

Nicht unterschätzen sollte man im Otto-Konzern auch die Entwicklungen bei Hermes, das mehr denn je für sich trommelt, um sich als "Globaler Full-Service Anbieter für den Handel" zu profilieren ("Wie Otto im House of Brands H.I.S & Co. groß rausbringen will").

Sollten im Otto-Stammgeschäft wie bei Quelle oder Neckermann alle Stricke reissen, besteht entsprechend weiterhin die Option, dass aus der Otto Group über kurz oder lang die Hermes Group wird.

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