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Zalando wirkt: Görtz hofft auf neue Kapitalgeber

Kein Jahr später ("Görtz baut ab und will 30 Läden schließen"). Und es kommt auch für Görtz, wie es kommen muss: Die 30 Mio. Euro aus der Familienkasse reichen nicht, um das Schuhhaus auf Vordermann zu bringen. Neue Gesellschafter sollen einspringen und frisches Kapital mitbringen:

"Vergangenen Mittwoch, so Geschäftsführer Thorsten Hermelink, sei ein
Paradigmenwechsel im Unternehmen vollzogen worden.

Mit der neu
geschaffenen Görtz Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin, die vom
Rechtsanwalt und Mergers & Acquisitions-Experten Andreas Ziegenhagen
geführt wird, sei nun die Möglichkeit eröffnet, Investoren zu suchen.

"Uns
ist vollständig bewusst, dass wir jetzt flexibel und alle möglichen
Optionen offen prüfend agieren müssen, um eine bestmögliche, Görtz in
die Zukunft führende Lösung zu erzielen", so Hermelink."

Görtz geht damit den Weg von Thalia, natürlich ebenfalls absolut freiwillig – nicht weil man muss, sondern weil man will (siehe auch die bisherigen Presseberichte).

Zalando-Chef Robert Gentz hat gerade erst verkündet, dass Zalando inzwischen 4% am deutschen Schuhmarkt hält und damit im Schuhsegment an Görtz vorbeigezogen ist, das im letzten Jahr auf einen Umsatz von 387 Mio. Euro (-4%) gekommen ist.

Mehr zu den Herausforderungen des traditionellen Handels im Wettbewerb mit den Online-Spezialisten auch in der Exchanges-Ausgabe #4 und in Wo steht der sterbende Handel – heute und in 5 Jahren?

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