Getgoods hat diese Woche an der Börse einen weiteren Kurssturz erlebt. Die Bewertung ist weiter gesunken – auf mittlerweile unter 24 Mio. Euro.
Doch statt endlich einmal seriös und konkret Auskunft zu geben, vergeht sich Getgoods auch diese Woche im Interview ("Wir haben keine Kreditprobleme") wieder in den bekannt vollmundigen Andeutungen und Aussagen der kabarettistischen Art:
"Dennoch bekräftigt Rockstädt-Mies, dass sein Unternehmen nicht Gefahr
laufe, in eine wirtschaftliche Notlage zu geraten: "Wir haben das vorher
alles ganz genau ausgerechnet."Zum einen, da Getgoods weiterhin ein
hohes Umsatzwachstum verzeichne. "Die halbe Milliarde Euro ist in diesem
Jahr definitiv erreichbar", so der Firmenchef.Zum anderen stehe man
kurz vor der Bekanntgabe weiterer strategischer Partnerschaften und
Beteiligungen von Investoren, die eine weitere Stärkung der
wirtschaftlichen Basis von Getgoods garantierten."
Auf der Hauptseite präsentiert sich Getgoods ("Einfach einkaufen") mittlerweile nicht mehr als Elektronikhändler, sondern als Universalist und bietet vom Baumarkt bis zum Möbelmarkt eine Vielzahl von Sortimenten. Selbst Mode ist angekündigt.
Über Getgoods & Co. haben wir uns auch in den Exchanges #22 ("Wohin sich der Elektronikhandel entwickelt") unterhalten.
Frühere Beiträge zum Thema:
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- Exchanges #22: Wohin sich der Elektronikhandel entwickelt
