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Kinnevik beteiligt sich an direkten Samwer-Konkurrenten

Das Online-Schicksal von Kinnevik hängt zu über 90% an Rocket Internet und den Samwers. (Weit) mehr als eine Milliarde Euro sind bisher von Kinnevik in Samwer-Startups weltweit geflossen.

So ist Kinnevik In Afrika direkt und indirekt über Millicom an Jumia und anderen Rocket-E-Commerce-Unternehmungen beteiligt (PDF):

Davon, dass Kinnevik, als Hauptkapitalgeber der Samwers, je fremd gegangen wäre und sich auch an direkten Rocket-Konkurrenten beteiligt hätte, war bisher nichts bekannt.

Doch zeigt sich nun, dass sich Kinnevik wohl schon seit 2012 bei Konga engagiert, einem der direkten Jumia-Konkurrenten in Nigeria, und gerade – zusammen mit dem südafrikanischen Medienkonzern Naspers – noch einmal 25 Mio. Dollar nachgelegt hat.

In den Finanzberichten von Kinnevik war davon bisher noch nie die Rede.

Immerhin: Naspers, das sich ebenfalls stark im Online-Handel engagiert, wäre für Kinnevik eine Option, um unabhängiger von den Samwers zu werden. Eine erste gemeinsame Beteiligung ist seit dem Frühjahr 2013 Avito in Russland.

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