Nach Otto und Görtz baut in Hamburg auch Globetrotter ab und hat nach Umsatzeinbrüchen im Online-Geschäft – von 40% des Gesamtumsatzes (ca. 99 Mio. Euro) auf ein Drittel (ca. 81 Mio. Euro) – 100 Stellen gestrichen:
"Für das Ende Februar ablaufende Geschäftsjahr rechnet Bartmann mit einem Rückgang des Bruttoumsatzes um 1% auf 245 Mill. Euro und einem leicht negativen Konzernergebnis.
Online verliert das Unternehmen zweistellig, der Anteil des E-Commerce am Gesamtumsatz ist von zuletzt 40% auf ein Drittel gesunken.
Laut Bartmann denkt Globetrotter nun darüber nach, die Produkte online dauerhaft günstiger anzubieten als im Laden."
Globetrotter hatte kürzlich schon einen Retter präsentiert ("Globetrotter holt Fjällräven & Co. mit 20% als Partner an Bord") und eine "Anpassung der Unternehmensstrategie" angekündigt.
Globetrotter tut sich mit seiner Multi-Channel-Strategie schwer gegen Online-Spezialisten wie Bergfreunde.de (siehe auch Mehr über den Verkauf von Bergfreunde.de an Backcountry) und spricht von "kriegsähnlichen Zuständen" (siehe auch Online-Boom: Hört nur, wie sie zetern und jammern!)
Das Jahr hat für den Einzelhandel turbulent begonnen: Aktuell befinden sich Weltbild in der Insolvenz und Strauss Innovation unter Gläubigerschutz. Görtz möchte seine Retter Ende März präsentieren ("Görtz versilbert nach Schweiz-Geschäft auch das IT-Geschäft").
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