Was erlauben DHL?! – Seit dem letzten Herbst schickt sich die Deutsche Post DHL an, sich mit dem Paketkasten („Die größte Innovation seit dem Briefkasten“) den exklusiven Zugang zu den Wohnungen der Online-Shopper zu sichern (siehe auch Exchanges #25: Shutl und die neuen Lieferservices).
Doch erst seit dem offiziellen Start im Mai („DHL Paketkasten bundesweit verfügbar“) ist die Konkurrenz in heller Aufruhr („DHL Paketkästen sind Wachstumshindernis im Onlinehandel“).
Und Hermes, DPD, UPS und GLS haben diese Woche in der Verkehrszeitung (nicht frei zugänglich) immerhin schon mal einen gemeinsamen Arbeitskreis angekündigt („Post-Konkurrenten wollen eigenen Paketkasten entwickeln“) .
DPD, das nun immerhin schon mal dabei ist, die Samstagszustellung einzuführen, testet seit Ende April für zunächst drei Monate die Lockbox („Doorstep Delivery – no need to be at home“) als Zustellalternative („Lockbox will Pakete an Ihre Haustür ketten„).
Für Aufmerksamkeit sorgte zuletzt Parcelhome, das hierzulande Ende des Jahres an den Start gehen will („Neue Paketbox für Endkunden“)
Zum Vergleich: DHL hat sein großes Investitionsprogramm 2011 gestartet („DHL und die (An-)Forderungen an den Paketdienst der Zukunft“).
Mit den Versandstrukturen der Zukunft hatten wir uns auch ausführlich in den Exchanges #46 befasst.
Frühere Beiträge zum Thema:
