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Ebay will 2015 auch Magento und Ebay Enterprise abstoßen

Ebay steht nach der Ära Donahoe vor einem strategischen Scherbenhaufen („Wie sich Ebay die Zukunft verbaut hat“) und hat heute nach desaströsen Geschäftszahlen die Komplettzerschlagung bekanntgegeben.

Nach Paypal und dem Marktplatzgeschäft („Die Details zur angekündigten Zerschlagung“) stehen nun erwartungsgemäß auch Magento und Ebay Enterprise zum Verkauf (siehe Ebay Fantasies: Was wird aus Magento, Shutl & Co.?)

Die Entwicklung des Marktplatz- und des Enterprise-Geschäfts (PDF) spricht für sich und führt zur Entlassung von 2.400 Mitarbeitern:

„During the first quarter, we plan to reduce our workforce globally by approximately 2,400 positions which a represents about 7% of our total workforce across eBay Marketplaces, PayPal, and eBay Enterprise.

We will also be exploring strategic options for eBay Enterprise, including a sale or IPO. Enterprise is a strong business and a leading partner for large retailers, managing mission critical components of their e-commerce initiatives.

However, it has become clear that it has limited synergies with either business and a separation will allow both to focus exclusively on their core markets, as we create two independent world class companies.“

Bereits bei der ersten Ankündigung hatten wir uns gefragt, was aus Magento, Shutl & Co. wird, und bereits vor einem Jahr Ebays strategische Versäumnisse analysiert („Exchanges #40: Was ist eigentlich bei Ebay los?“).

Für Ebay zeichnete sich das Schlamassel unter John Donahoe sehr früh ab („Ebay stürmt im Rückwärtsgang nach vorn“). Nur wenige schaffen es so frei von Skrupeln heute die eine und morgen eine komplett konträre Strategie zu propagieren.

Umso bitterer, dass sich Ebay unter seiner Ägide ein Shutl und ein Magento schnappen konnte („Magento und die Zukunftsperspektiven mit/unter Ebay“).

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