Für Stirnrunzeln in der Branche sorgt einmal mehr Burda, das Zooplus nun komplett abstoßen möchte, weil schnell wachsende Unternehmen wie Zooplus nicht zur Burda-Digitalstrategie passen:
„Gerade weil das Geschäft so stark wächst, steckt das Unternehmen seine Gewinne lieber in die Expansion, als seine Aktionäre mit Dividenden zu verwöhnen.
„Das ist für Zooplus sinnvoll, passt aber nicht in unsere Strategie“, erläuterte Winners. „Wir wollen in Digitalgeschäfte investieren, die auch Dividenden ermöglichen.“
Damit positioniert sich Burda als Investor für das digitale Mittelmaß. Und bei dieser Einstellung muss man sich dann auch weder wundern, warum das Verlagshaus 10 Jahre DLD kaum vorangebracht haben, noch, warum es Xing gegenüber LinkedIn mehr und mehr zurückfallen lässt.
Aktuell hält Burda noch „gut 30%“ an Zooplus, das zuletzt mit einem Umsatzsprung auf 571 Mio. € (+34%) und explodierenden Börsenkursen überrascht hat („Das K5 Depot erwischt Traumstart – mit Zooplus, Amazon und Asos“).
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