Was bei der Global Fashion Group gerade passiert, ist zwar noch Improvisationskunst auf höchstem Niveau („Rocket Internet holt Amazon(F)-Chef für die Global Fashion Group“).
Doch im Zuge der Neuordnung der globalen Modemärkte (Exchanges #93) sollte man im Auge behalten, was Kinnevik und Rocket Internet hier bauen.
Auf 628 Mio. Euro summierten sich die Umsätze der Rocket-Fashion-Ableger 2014 (PDF):
Damit stößt die Global Fashion Group in diesem Jahr in die Riege der Online-Milliardenunternehmen vor („Die Top 10 Online-Händler auf 10-Milliarden-Kurs“), die ohnehin schon von Modeplayern dominiert wird („Wo steht die Yoox Net-a-Porter Group im Online-Modemarkt?“).
Und so muss man die Wette auf die re-formierte Global Fashion Group („Rocket treibt die Bewertung seiner Fashion-Startups auf 2,7 Mrd. €“) auch verstehen.
Hier soll unter enormem Kapitaleinsatz ein 10-Milliarden-Player entstehen, der auf dem Weg zur Profitabilität sicherlich das X-fache an Umsatzvolumen braucht wie die 2,2 Mrd. Euro von Zalando.
In den Unterlagen (PDF) verweist Rocket Internet erstmalig auch auf Lost Ink, demzufolge – noch vor Finery London („Das erste Modelabel der Gobal Fashion Group“) – das allererste Private Label der Global Fashion Group.
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