Wer sich ein Bild von Rocket Internet machen will, der macht das am besten bei den Kinneviks. Niemand hat sich in den letzten Jahren den Samwers so ausgeliefert („Kinnevik über die ersten 5 Jahre mit Rocket Internet“) – und niemand ist daran so gewachsen wie die schwedische Beteiligungsholding, die sich nun als „Entrepreneuerial Investment Group“ (PDF) versteht:
Kinnevik hat sowohl bei Zalando als auch bei Rocket Internet den Aufsichtsratsvorsitz. Und wie bei Zalando („Kinneviks und Samwers bündeln ihre Stimmen für 2 Jahre“) hat Kinnevik auch bei der Global Fashion Group („Die Global Fashion Group kommt 2014 auf 628 Mio. Euro“) das Zepter in der Hand:
„We focused our resources on our most promising private companies“, heißt es in den Unterlagen zur Hauptversammlung (PDF). Für neue Rocket-Fässer ohne Boden fehlt Kinnevik gerade das Geld. So ist Kinnevik an den Vereinigten Pizzadiensten („Rocket Internet: Die Pizza-Strategie und andere Komplikationen“) nur noch indirekt beteiligt – und hat sich bei Foodpanda ebenso zurückgezogen wie bei Hellofresh („Hellofresh vervierfacht seine Umsätze 2014 auf 70 Mio. Euro„):
Frühere Beiträge zum Thema:
