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Navabi über die Just-in-Time-Produktion für Große Größen

2014 auf der K5 („Exchanges #68: Das E-Commerce-Jahr der Durchbrüche„) klang es schon an. Und nach ersten Berichten gibt es nun erstmals tiefergehende Einblicke in das Just-in-time-Modell, mit dem Navabi den Modemarkt für Große Größen umkrempeln will („Navabi Rips Up the Rulebook for E-Commerce“):

„Today, two of these collections operate according to a unique ‚just-in-time‘ production model.

For the ‚just-in-time‘ lines, instead of producing the full collection before it goes on sale, Navabi manufactures garments one by one, sale by sale, as they are received by its e-commerce site.

From the moment someone clicks buy, the product is produced, packaged and shipped to customers, who received the goods within ten days.“

Navabi kann sich die Just-in-Time-Produktion leisten, da es sich als Premium-Anbieter positioniert hat. Mit den Preorder-Kollektionen mache Navabi derzeit rund ein Viertel des Umsatzes.

Nach 30 Mio. Euro im Jahr 2013 dürfte der Umsatz bei Wachstumsraten von 120% zuletzt die 65 Mio. Euro erreicht haben, sodass für dieses Jahr die 100 Mio. Euro machbar scheinen.

Internationale Investoren wie Index Ventures springen bei Online-Händlern wie Navabi vor allem auf das „Negative working capital“ an:

„This system creates an efficient negative working capital cycle. Customers pay upfront and Navabi uses this cash to produce the garment, meaning the company is never out of pocket.“

Anfang des Jahres hat Navabi seine jüngste Finanzierungsrunde bekanntgegeben („Navabi holt 25 Mio. Euro und riskiert es mit Bauer Ventures„). Insgesamt hat Navabi bisher 40 Mio. Euro eingesammelt.

Mehr Einblicke in die (Verkaufs-)Strategien und die Herausforderungen bei der Umsetzung gibt es bei BoF.

Als einer der Fashionplayer, auf den man achten sollte, präsentiert sich Navabi auch dieses Jahr wieder auf der K5 Konferenz der 500 stärksten Online-Händler am 10./11. September in München – ebenso wie Zalando, Outfittery, Collins und andere.

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