Ein Online-Player im klassischen Sinne wird die Metro-Gruppe nie werden. Und so hat der Metro-Konzern nach dem Verkauf von Kaufhof („Warum die Metro-Gruppe froh ist, Kaufhof los zu sein„) aus der Not eine Tugend gemacht und für Metro, Media Saturn und Real drei sehr unterschiedliche Strategien für „Modernen Handel“ entwickelt, die dem Online-Handel durchaus gefährlich werden können.
Siehe die Erläuterungen auf der Hauptversammlung (PDF) und den Metro-Pitch auf der NOAH:
Daraus leitet sich eine der großen Fragen der kommenden Jahr ab: Was wiegt stärker – die Online-Kompetenz oder die Service-Kompetenz? Aus Kundensicht geht es schließlich in erster Linie um Bequemlichkeit.
Wird es auch dem – ansonsten hocheffizienten – Online-Handel gelingen, seine Service-Kompetenz auszubauen und die Bestellfrequenzen zu erhöhen? Wegweisend ist hier sicherlich ein Zooplus („Zooplus wächst auf 742 Mio. € (+30%)„), das von Stammkunden profitiert wie kaum jemand anderes.
Aber auch ein ShowroomPrive („ShowroomPrive über Kunden, Kohorten und Lebenszyklen„) ist einem Zalando in Sachen Kundenbindung und Wiederbestellquoten um Welten voraus.
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