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Hitmeister geht komplett an Real und die Metro-Gruppe

Die Metro-Gruppe nimmt ihre Kaufhof-Milliarden („Warum die Metro-Gruppe froh ist, Kaufhof los zu sein„) und will mit einigen Millionen davon jetzt im Online-Handel über seine Lebensmitteltochter Real bei Hitmeister einsteigen („real,- forciert das Wachstum des Onlinegeschäfts durch die Übernahme des Online-Marktplatzes Hitmeister“):

„Hitmeister ist eines der größten deutschen Online-Shopping-Portale mit mehr als 10 Millionen Produkten in gut 5.000 Produktkategorien von mehr als 5.000 Lieferanten bzw. Marktplatzteilnehmern.

Das Sortiment umfasst Möbel, Medien, Musik, Elektronik, Küchen-, Haushalts- und Gartenartikel, Sportausrüstung, Kosmetik, Babyartikel, aber auch Auto- und Outdoor-Zubehör und adressiert somit den typischen real,- Kunden, der generell eine große Sortimentsvielfalt erwartet.

Hitmeister zählt momentan mehr als 2,5 Millionen Kunden. Das Unternehmen wird weiterhin am Standort Köln verbleiben und das Marktplatz-Geschäft mit allen aktuellen Händlern und Lieferanten gemeinsam mit real,- weiterführen, um die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen.“

Hitmeister steht im Wettbewerb mit Rakuten („Rakuten bleibt noch ein Jahr, um an Amazon vorbeizuziehen„) und mit Allyouneed („Also doch: DHL gibt Meinpaket auf für Allyouneed„) und hat für 2015 Umsätze von 43 Mio. Euro (+45%) gemeldet. Real hat seine Online-Umsätze zuletzt auf 47 Mio. Euro verdoppelt.

Über die Metro-Pläne („Die Metro-Gruppe soll zerschlagen werden„) und die Neuausrichtung der verbliebenen Töchter hatten wir unlängst bereits berichtet („Die Metro-Gruppe weist drei Wege in den modernen Handel„).

Vor zwei Jahren hat Real bereits eine Minderheit bei Emmas Enkel übernommen („Metro und Real steigen mit 15% bei Emmas Enkel ein„). Siehe auch die Debatte: Passen Real und Emmas Enkel wirklich zusammen?

Spannend in Sachen Marktplatzstrategien ist derzeit vor allem der Blick auf den Schweizer Einzelhandel („Exchanges #126: Die Schweiz und der Handel von morgen„), wo u.a. die Coop-Gruppe von sich reden macht („Siroop: Das “Happy Shopping” Projekt und die Pläne für 2016„).

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