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Rakuten schließt England, hält an Deutschland vorerst fest

Sehr großspurig angetreten („Rakuten bleibt noch ein Jahr, um an Amazon vorbeizuziehen“) tritt Rakuten nun auch in Europa langsam wieder den Rückzug an.

Nach den jüngsten Abschreibungen in Frankreich schließt Rakuten sein England-Geschäft, das es 2011 übernommen hat („Nach Tradoria geht UKs Play.com für €29 Mio. an Rakuten“). Siehe die zugehörige Pressemitteilung („Rakuten Reviews Operations to Ensure European Business Is Future Fit“).

Auch Österreich und Spanien werden wieder eingestellt.

Gespannt kann man sein, was aus dem Deutschland-Geschäft wird. Dort hat Rakuten zuletzt Umsatzerträge von 6,0m EUR (2012), 9,2m EUR (2013) und 10,7m EUR (2014) sowie entsprechende Fehlbeträge von -4,1m EUR (2012), -7,0m EUR (2013) und -8,0m EUR (2014) ausgewiesen.

Verdienen möchte Rakuten hier künftig vor allem an den stark erhöhten Grundgebühren, weniger an den Verkaufsgebühren.

Das Marktplatzgeschäft ist kein leichtes. Gerade erst ist Hitmeister an Real gegangen.

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