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Kann Zozo mit seinem Modell Vorbild sein für Zalando & Co.?

Als japanisches Unternehmen kommt Zozo immer etwas zu kurz hier im Blog. Aber im Grunde ist Zozo mit dem Geschäftsmodell heute schon da („Zozotown wächst mit neuem Geschäftsmodell auf 1,3 Mrd. €“), wo Zalando jetzt mit großen Schritten hin will.

Der größte Teil des Umsatzes kommt über das Konsignationsgeschäft aus den Zozo-eigenen Lägern. So hat Zozo das GMV in den letzten drei Jahren auf 2,7 Mrd. Euro verdoppeln können und will 2019 weiter wachsen auf gut 3 Mrd. Euro (367 Mrd. Yen):

Der Umsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei knapp 1 Mrd. Euro (118 Mrd. Yen):

Ein Kennzahlen-Update (PDF) und ein Strategie-Update (PDF) gab es kürzlich bei der Präsentation der Jahresergebnisse. Einen Video-Mitschnitt finden Interessierte hier:

Richtig auf die Nase gefallen ist Zozo gerade mit seinem Kundenbindungsprogramm Arigato, das es nur vier Monate nach dem Start wieder einstellen musste:

Mit Arigato bot Zozo seinen Stammkunden 10% Rabatt, was bei den Marken überhaupt nicht gut ankam, so dass Zozo jetzt damit beschäftigt ist, verlorenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen.

Neben eigenen Fulfillment-Services will Zozo jetzt, nach 6 Jahren, auch den chinesischen Markt wieder in Angriff nehmen. Aktuell schlüsselt sich das Zozo-Geschäft (PDF) wie folgt auf:

Zozo (ehem. Start Today) ist in den GLORE50 vertreten und zählt zu den (neuen) Milliardenplayern im Online-Modehandel.

Zozo-Gründer Yusaku Maezawa hat es Anfang des Jahres als „Space Invader“ auf den Titel der Business Punk geschafft. Das Porträt ist inzwischen auch online.

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