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Sollte der Online-Handel jetzt Kapazitäten abbauen oder nicht?

Egal, wie gut oder schlecht sie durch die Corona-Zeit gekommen sind, stehen im Online-Handel gerade so ziemlich alle vor der Frage: Sollen wir angesichts der jüngsten Marktentwicklungen unsere Ambitionen herunterschrauben und (Über-)Kapazitäten in den Teams, in der Logistik, etc. abbauen oder nicht?

Auch hier empfiehlt sich wieder, sich nicht so sehr von den beiden Vorjahren leiten zu lassen (und gleich in Panik zu verfallen), sondern so nüchtern und gelassen wie möglich die Performance seit 2019 zu bewerten.

Abhängig davon lassen sich dann in etwa folgende Schlüsse ziehen:

Die Grenzen zwischen den drei Gruppen sind fließend. Und natürlich tun sich unabhängig davon gerade die leichter, die kräftig Kapital eingesammelt haben, als dies noch möglich war.

Spannend ist aber zum Beispiel, wie selbst ein Amazon mit Übergangslösungen arbeitet und u.a. versucht, seine überschüssigen Logistikkapazitäten auszulasten.

Schließlich hat Amazon zuletzt mit am stärksten ausgebaut, um den Corona-Ansturm so einigermaßen zu bewältigen. Siehe dazu auch Amazon bleibt erstmals unter Vorjahr und gibt verhaltenen Ausblick und die Exchanges #295: Amazon nach Corona.

Generell gehen wir weiter davon aus, dass der Online-Handel ähnlich wie in der Corona-Krise auch in der Wirtschaftskrise besser fahren wird als z.B. der stationäre Handel, weil er einfach strukturell besser aufgestellt ist (durch Plattformmodelle, etc.) und so flexibler auf Krisen, etc. reagieren kann.

P.S. Auch dieser Beitrag ist, wie alle dieser Reihe, stark vereinfacht und vor allem als Orientierungshilfe gedacht.

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