Zum Jahreswechsel hat sich der Otto-Konzern wieder die volle Kontrolle über Hermes gesichert – für 118 Mio. Euro, wie aus dem Geschäftsbericht (PDF) hervorgeht, der gerade erschienen ist:
„Aus dem Verkauf aller Aktien von About You im Juli 2025 ergab sich dabei in Summe ein Zahlungsmittelzufluss in Höhe von 334 Mio. EUR, der sich aus dem von dem Käufer gezahlten Kaufpreis in Höhe von 452 Mio. EUR sowie der gegenläufigen Berücksichtigung der im Rahmen der Transaktion verkauften flüssigen Mittel von About You zusammensetzt.
Diesem Zahlungsmittelzufluss standen Auszahlungen für den Erwerb des von Advent International gehaltenen Anteils von 25% an der Hermes Germany GmbH zum Jahresende 2025 in Höhe von 118 Mio. EUR gegenüber.“
Hochgerechnet hätte die Bewertung von Hermes damit bei 472 Mio. Euro gelegen. Und es darf spekuliert werden, zu welchem Preis der Otto-Konzern Hermes (wieder) abstoßen würde.
Für Advent International schien jedenfalls die Devise gegolten haben: Hauptsache raus! Siehe dazu auch Advent: Erst raus bei Hermes, jetzt mit FedEx rein bei InPost
Im Geschäftsjahr zuvor hatte der Otto-Konzern laut Bericht für den Verkauf seiner verbliebenen Evri-Anteile (ehem. Hermes UK) 351 Mio. Euro erzielt.
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