Ein Grund, warum wir die AI Thinktanks und den A!-Day am 8. Oktober in München machen, ist, dass der E-Commerce der KI-Welle gedanklich voraus sein muss – statt ihr weiter hinterherzulaufen.
Denn wer nur darauf wartet, was OpenAI, Google, Amazon & Co. vorgeben, überlässt anderen die Gestaltung der nächsten Commerce-Generation.
Die Techbranche hat die Visionen, die dem E-Commerce noch fehlen
Gerade hat Claude seine Commerce Agents vorgestellt. Gleichzeitig sorgt diese Woche Instinct für Aufsehen. Facebook bringt Muse an den Start. Und Stripe arbeitet weiter an der Vision, Käufe überall und unmittelbar möglich zu machen.
Während die Techbranche längst sehr intensiv darüber nachdenkt, was durch AI grundsätzlich neu möglich wird, bleibt der E-Commerce vielerorts noch erstaunlich stark im Bestehenden verhaftet.
Im Vordergrund stehen vor allem die technischen und operativen Möglichkeiten: Was kann AI heute schon? Welche Prozesse lassen sich automatisieren? Wo lassen sich Kosten senken?
Das ist wichtig. Aber es greift zu kurz.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht nur, was sich mit AI besser machen lässt, sondern was durch AI überhaupt erst möglich wird.
Wo liegen die Businesspotenziale für den E-Commerce?
Welche neuen Angebote, Services, Geschäftsmodelle und Märkte entstehen? Was passiert, wenn AI Agents beginnen, selbstständig im Interesse der Konsumenten zu handeln? Und wie verändert sich Commerce, wenn nicht mehr Shops und Plattformen, sondern zunehmend Agents den Zugang zu Produkten, Services und Anbietern steuern?
Die Entwicklungen der vergangenen Tage zeigen, mit welchem Tempo und mit welcher Euphorie die Techbranche diese Möglichkeiten bereits auslotet. Genau diese Vorstellungskraft täte jetzt auch dem E-Commerce gut.
Deshalb unser Appell – ob bei den Thinktanks oder beim A!-Day: Lasst uns größer und weiter denken – und uns auf eine E-Commerce-Zukunft einstellen, die sich grundlegend von der heutigen unterscheiden wird.
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