Zalando öffnet AI-Assistenten für externe Suchergebnisse

Das Spannendste an Zalandos Halbjahresergebnissen waren weniger die Zahlen als eine Randnotiz zum KI-Assistenten, den Zalando nun zu einem „persönlichen Lifestyle-Begleiter“ weiterentwickeln will.

Bemerkenswert ist vor allem, dass Zalando dafür künftig nicht mehr ausschließlich auf interne Daten setzen möchte, sondern zunehmend auch externe Suchergebnisse einbezieht (PDF-Quelle):

Aktuell dürfte es dabei vor allem um ergänzende Informationen gehen – etwa um „Web search to answer queries on events or fashion trends“ (siehe Slide).

Perspektivisch könnten jedoch auch Produktdaten und Angebote anderer Händler einfließen. Der Schritt zu einem echten „Buy for me“-Agenten, der händlerübergreifend sucht und einkauft, wäre dann nicht mehr weit.

Denn so gut Zalandos KI-Assistent auch sein mag: Er steht vor demselben grundlegenden Problem wie alle händlereigenen Assistenten. Die meisten Menschen wollen sich beim Einkaufen nicht auf einen einzigen Händler beschränken.

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Kategorien:AI, Collins, Zalando

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1 Antwort

  1. Wenn Zalando seinen KI-Assistenten für externe Informationen öffnet, wäre dann nicht ein agentischer Ansatz sinnvoll? Dieser könnte interne Produktdaten gezielt mit ausgewählten, verlässlichen Datenquellen, Suchdiensten und APIs verbinden und zugleich steuern, welche Quellen priorisiert, geprüft und transparent ausgewiesen werden. So ließe sich das Risiko veralteter, verzerrter oder falscher Informationen deutlich reduzieren.

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