Unter Innovationsgesichtspunkten ist das iPhone für den Mobilbereich ein zweischneidiges Schwert. Schließlich ist es nur allzu verführerisch, nun endlich auch das Handy vom mobilen Kommunikationsmittel zum bloßen Anzeigemedium zu degradieren.
E-driven berichtet – und auch das NoTurnOnRed-Blog hat 52 Shop-Beispiele aus den USA, die größtenteils erschreckend primitiv sind (via)
Vor allem im E-Commerce-Bereich scheint sich das iPhone einmal mehr zu einem Tummelplatz für Pseudo-Innovatoren zu entwickeln, denen es mehr ums schicke Aussehen als um mediengerechte Anwendungen geht.
Eine zentrale Frage der kommenden Jahre wird sein: Wie sehen mobile Shoppinganwendungen aus, die von der (sozialen) Vernetzung der Nutzer profitieren können? Wie lässt sich also im Mobilbereich das umsetzen, was wir in den vergangenen Jahren bei Facebook & Co. gelernt haben?
Wer schon erste Erfahrungen mit vernetzten Widgets und Social Apps gesammelt hat, ist auch im Mobilbereich eindeutig im Vorteil. Vermutlich müssen wir aber erst die iPhone-Welle überstehen, bevor wir (auch außerhalb Asiens) zukunftsfähige mobile Applikationen sehen.
Entsprechend kann man sich den verhaltenen Einschätzungen für den M-Commerce nur anschließen.
Vielen Dank an Andre für den Linktipp (via Mail)
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