Auf die Studie "Understanding Online Shoppers in Europe" (PDF) kann man gar nicht häufig genug hinweisen, ist sie doch die erste, die zeigt, wie der Online-Markt aus mindestens zwei komplementären (Teil-)Märkten mit sehr unterschiedlichen Zielgruppen besteht.
"Two segments with a natural affinity for online shopping emerged across most product
categories.
“24-hour shoppers” love shopping and use the Internet
to explore new ideas as well as to look for goods and services. “Time-pressed optimizers”
find the Web a quick and hassle-free way to buy the things they need.
Retailers must determine which segments to pursue and then develop strategies that cater
to the needs of those segments online. In the apparel industry, for example, we identified
seven consumer segments (Exhibit 2)."
In den USA zeigt sich, dass erste Top 500 Händler darauf reagieren und ihre Sortimente unterschiedlichen Zielgruppen ganz unterschiedlich darbieten (s. Smartbargains vs. Rue La La oder Buyz vs. Bidz vs. Modnique)
Speziell zeigt sich an dem Chart aber auch, wie online-affin (bzw. offline-avers) der deutsche Markt im internationalen Vergleich ist.
Bei der Offenheit der Deutschen für den Online-Kauf ist und bleibt es verwunderlich, wie verhalten der Handel das Thema immer noch angeht und wie wenig der deutsche (Online-)Handel aus seiner Führungsrolle macht.
Bei einer derartig aufgeschlossenen Bevölkerung müssten die deutschen Anbieter die Innovationstreiber im E-Commerce schlechthin sein.
