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Brands4Friends vs. Zalando: Die erste Kuh ist vom Eis

Nicht zuletzt Holtzbrinck Ventures und Tengelmann dürfte ein Stein vom Herz gefallen sein, dass der Brands4Friends-Deal mit Ebay ("Ebay übernimmt Brands4Friends für 150 Mio. Euro") geklappt hat.

Für beide ist es nicht leicht, zwei so wachstumsstarke und kapitalintensive Startups ("Zalando gibt Kapitalerhöhung Nr. 12 bekannt") gleichzeitig im Portfolio zu haben, die sich dann auch noch zunehmend gegenseitig ins Gehege kommen ("Zalando-Lounge stößt auf Platz 3 der Shoppingclubs vor")

Zuletzt hätte man ja eher darauf gewettet, dass sich nicht Brands4Friends, sondern Zalando gerade für Ebay hübsch macht ("Zalando zuletzt mit 370 Mio. Euro bewertet"):

"In den Kinnevik-Unterlagen wird Zalando nun schon nicht mehr wie bisher als "e-commerce company", sondern als "e-marketplace" bezeichnet."

Andererseits kann man davon ausgehen, dass die Samwers die abgebrühteren Investoren sind und seit ihrem letzten Ebay-Exit einiges dazugelernt haben.

Es gibt für Zalando ja auch noch Rakuten & Co, die den europäischen Markt fest im Auge haben. Die BigFoot-Aktivitäten weisen inzwischen eher in so eine Richtung.

Hochspannend jedenfalls zu sehen, was Amazons Panik(re)aktion ("Amazon übernimmt BuyVIP") für Domino-Effekte in Gang setzt. Und zwar nicht nur bei den Shoppingclubs.

Plötzlich ist da ein Ebay, das allen frühreren Beteuerungen zum Trotz selber in den Online-Handel einsteigt. Das ist sicherlich die eigentliche Sensation an dem Deal mit Brands4Friends

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