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Was Westwing zum nächsten Zalando macht

„We have cracked global sourcing in a fragmented market.“

Wenn im Portfolio von Rocket Internet aktuell jemand das Zeug zum nächsten Zalando hat, dann Westwing. So gab es diese Woche nicht nur für Zalando („Die ersten Pitch-Unterlagen vor dem Börsengang“), sondern auch für Westwing erstmals öffentliche Pitch-Unterlagen (PDF) im Rahmen des gemeinsamen Kapitalmarkttages von Kinnevik und Rocket Internet.

Spätestens seit dem Niedergang von Fab.com ist Westwing nun (auf Fünfjahressicht) einer der heißesten Anwärter auf eine führende Rolle im Markt für Wohnen und Einrichten – zusammen mit One Kings Lane und Wayfair, die sich beide ebenfalls sehr ins Zeug legen.

Westwing sieht sich als „shoppable magazine“, das täglich neue Anregungen liefert:

2013 hat Westwing mit 447.000 Kundinnen einen Umsatz von 110 Mio. Euro erzielt. Das entspricht im Schnitt rund 245 Euro pro aktiver Kundin.

Besonders stolz ist man dabei auf eine hohe Wiederbestellquote von mittlerweile 72%:

Ähnlich wie Zalando hat Westwing sich frühzeitig darauf konzentriert, nach anfänglichen Schwierigkeiten solide und zukunftsfähige Strukturen und Prozesse zu etablieren. Während allerdings Zalando (im Modebereich) extrem zentralistisch agiert, setzt Westwing (im Home & Living Segment) auf sehr viel dezentralere Strukturen:

Besonders stolz ist man hier auf das Sourcing, das es erlaubt, den größtenteils regionalen Lieferanten internationale Märkte zu erschließen – oder wie es Westwing formuliert: „We have cracked global sourcing in a fragmented market.“

Westwing hat jetzt die Grundstrukturen gelegt, um richtig anzugreifen. Deshalb kann man gespannt sein, wie sich die Umsätze in den kommenden Jahren entwickeln.

Erst kürzlich hat Westwing eine Wachstumsrunde von 72 Mo. Euro bekanntgegeben und ist nun nicht ohne Grund zunehmend öffentlichkeitswirksamer unterwegs.

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