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Wenn Kinnevik Rocket Internet den Rücken kehrt

Spätestens seit Kinnevik mehr sein will als nur Zahlmeister („Rocket präsentiert Kinnevik-Ersatz-Fonds über 420 Mio. Dollar“) und selber Ambitionen im Company Building hegt, ist die Beziehung zu Rocket Internet kompliziert geworden. In der Regel gilt: Wo Oliver Samwer Gas geben will, tritt Kinnevik auf die Bremse (und umgekehrt).

Jetzt allerdings scheint man endgültig genug voneinander zu haben („Kinnevik-Vertreter gehen im Streit“). Als einer der größten Anteilseigner will sich Kinnevik nun komplett aus dem Rocket-Aufsichtsrat zurückziehen („Neue Aufsichtsratsmitglieder nominiert“) – und man kann gespannt sein, wann und wie sich die Kinneviks von ihren verbliebenen 13% Rocket-Anteilen trennen wollen.

Bloomberg hatte letzte Woche einen bemerkenswerten Beitrag („Rocket Internet’s Reality Check“) über das schwierige Verhältnis der beiden Parteien.

Mit Kinnevik verliert Rocket Internet zugleich auch einen wichtigen Gegenpol zu Oliver Samwer. Deshalb ist bei Rocket Internet künftig wieder mit allem zu rechnen.

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