Parallel zur Hauptversammlung von Zalando (PDF), die wieder für einiges an Schlagzeilen gesorgt hat („Wann werden auch Zara und H&M bei Zalando verkaufen?“), fand diese Woche die Hauptversammlung von Zooplus statt – mit einmal mehr eindrucksvollen Unterlagen zum Geschäftsprinzip (PDF).
Zooplus gelingt es mittlerweile, die Jahresumsätze bei den Kundenkohorten vor 2012 wieder zu steigern, sodass Zooplus mittlerweile auf 94% der Vorjahresumsätze bauen kann. Hinzu kamen 202 Mio. Euro an neuen Umsätzen von Erstbestellern:
Zooplus lebt von seinen Wiederkäufern und kommt dort auf Gewinnmargen von 3,6% („rund 4%“) vor Steuern:
Jeder der 4 Millionen aktiven Kunden machte 2015 einen Umsatz von 177 Euro. Die Marketingausgaben betrugen dabei 2015 nur noch 1,5% vom Umsatz (rund 11 Mio. Euro).
Zooplus ist ein Beispiel dafür, wie man als Online-Händler – ab einer gewissen Größenordnung – den Umstieg von der Neukundenmaschine hin zur loyalen Stammkundschaft schaffen kann. Mehr dazu in den Unterlagen (PDF).
Zum Selbstverständnis und zur Strategie siehe auch den Vortrag von Cornelius Patt auf der K5 Konferenz.
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