Die Logistik-Revolution ist bereits in vollem Gange. Man muss sich nur mal vorstellen, was bei den Paketdiensten los wäre, wenn Amazon heute noch nicht selber zustellen würde.
Zu den Dimensionen von Amazon Logistics hat Amazon kürzlich erstmals ein paar Angaben in seiner Weihnachtsmeldung gemacht:
„In 2019, Amazon’s dedicated last-mile delivery network delivered over 3.5 billion customer packages globally.“
„There are more than 800 Amazon Delivery Service Partners in the last-mile network, employing 75,000 drivers in the U.S.“
Nach dem Rollout 2018 („Hier sind 20.000 Prime-Sprinter für die Amazon City Logistik“) sind die schwarzen Prime-Vans in den US-Metropolen inzwischen unübersehbar.
Und Amazon hat für das Wachstum der kommenden Jahre bereits bereits vorgesorgt („Amazon Logistics will mit 100.000 E-Vans von Rivian angreifen“).
Mit zunehmendem Fokus auf die Nahversorgung ist es im Grunde nur eine Frage der Zeit, bis Amazon die Nr. 1 auf der letzten Meile ist.
In 10 Jahren jedenfalls dürfte nicht nur der Online-Handel, sondern auch die Logistikwelt um einiges anders aussehen. Siehe dazu auch Weil Amazon Logistics eben genau weiß, was in den Paketen ist.
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