Offenbar ist jetzt auch bei Breuninger der Groschen gefallen. Laut Wirtschaftswoche soll das Modehaus verkauft werden, ehe sich überhaupt niemand mehr in die Innenstädte verirrt:
„Die hinter der Breuninger Gruppe stehenden Eigentümerfamilien wollen sich sowohl vom Handelsgeschäft als auch den zugehörigen Immobilien trennen.
Abzüglich Schulden könnte der Kaufpreis rund zwei Milliarden Euro betragen, wobei rund 1,8 Milliarden Euro allein auf die Immobilien entfallen dürften.
Breuninger betreibt 13 Premium-Warenhäuser. Im vergangenen Jahr erzielte die Gruppe rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz. Rund 50 Prozent davon steuert der in zehn Ländern präsente Online-Shop bei.“
Nicht nur im Modebereich gab es zuletzt eine Pleitewelle sondersgleichen, die vor allem den veränderten Kundenbedürfnissen geschuldet ist.
Viele wollen heute eben lieber online und im Zweifel gleich bei TikTok, Instagram & Co. shoppen. Auch Breuninger konnte stationär zuletzt kaum noch punkten.
Frühere Beiträge zum Thema:
- 10 Jahre Todesliste: Weltbild, Esprit, Depot und andere machen den Weg frei
- Breuninger sieht sich als Milliardenplayer im Online-Handel
- Breuninger will zum Marktplatz für exklusive Partner werden
- Breuninger knackt im Online-Handel die 250 Mio. Euro Marke
- Exchanges #233: Was Breuninger, BestSecret und Mytheresa besser machen
