Otto rüstet sich für den Generationenwechsel und will sich dafür zukunftssicher(nd)er aufstellen.
So hat der Otto-Konzern heute für Otto.de eine groß angelegte „Umstrukturierung“ angekündigt, die nicht nur für einen besseren Kapitalzugang bzw. eine mögliche Erweiterung des Geselschafterkreises sorgen soll, sondern, so ist zu hören, auch zum weiteren Stellenabbau genutzt werden soll:
„Zum 1. März 2025, also mit Beginn des neuen Geschäftsjahres 2025/26, soll die Otto (GmbH & Co KG) in ihrer alleinigen Gesellschafterin, der Otto GmbH & Co. KGaA, aufgehen und damit in die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien wechseln.“
Geplant ist demnach, dass nicht alle Mitarbeiter:innen in die neue Gesellschaft wechseln müssen, sondern stattdessen Abfindungsmöglichkeiten nutzen können.
Bekanntlich kämpft Otto mit der Umstellung vom Handels- zum Marktplatzmodell und sieht sich dabei auch unter der neuen Führung gezwungen, die Kosten weiter zu senken und entsprechend weiter Stellen im großen Stil abzubauen.
Passend dazu ändert Otto jetzt auch seine Personalpolitik und hofft, dass in nächster Zeit so manche ihr Glück außerhalb von Otto suchen (wollen).
Die Otto-Gruppe hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Meisterin im Stellenabbau entwickelt und versucht dabei, betriebsbedingte Kündigungen so gut es geht zu vermeiden.
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