Style.de: Stylight zeigt kontextaffine AdStyles in Aktion

CondeNet, der Online-Arm des Conde Nast Verlags (Vogue, Glamour, GQ, etc.), bündelt seit heute seine Mode-Publikationen unter Style.de und kooperiert dabei im Shoppingbereich stark mit den Startups Stylight und TheLabelFinder:

Style

Erstmals zu sehen sind hier auch die AdStyles genannten Werbe- (und Inspirations-)mittel von Stylight. So lässt sich beispielsweise der "Look von Cameron Diaz" direkt suchen und bestellen.

Style.de zeigt eine ganze Palette von ersten Stylight-Anwendungen – neben dem "Special Offer", den "Shopping Tipps" und dem Produktfinder vor allem auch eine Reihe kontextbezogener Einsatzmöglichkeiten der visuellen Bildersuche.

Stylight hat sich auf die bildorientierte Suche nach Formen und Farben spezialisiert und ermöglicht es, anhand vorgegebener Bilder nach ähnlichen Produkten in unterschiedlichen Preisklassen zu suchen.

In der Pressemeldung (PDF) kündigt Stylight zudem eine Entwickler-Schnittstelle an:

"Mit STYLIGHT AdStyles bringt das junge Unternehmen nun eine eigens für Kooperationen entwickelte Schnittstelle auf den Markt. Mit einer eigenen API und Widgets verringert STYLIGHT den Aufwand für die Redaktionen auf ein Minimum, passende Suchergebnisse neben den redaktionellen Inhalten erscheinen zu lassen.

Das bisher bestehende Problem der langfristigen Verfügbarkeit von Artikeln umgeht STYLIGHT mit der visuellen Ähnlichkeitssuche. Sollte ein Produkt ausverkauft sein, werden dem Kunden Artikel mit ähnlicher Farbe und ähnlichem Schnitt gezeigt."

Aus Potenzialsicht zählt der Modebereich momentan noch zu den rückständigsten E-Commerce-Bereichen. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass es seit Mitte letzten Jahres wieder eine Fülle neuer, vielversprechender Aktivitäten gibt.

Anfang der Woche erst hatte das Modenetzwerk fem eine Stylefinder-Kooperation mit Edelight bekanntgegeben. Otto macht nach Smatch Druck in Sachen Fashionworld. Jetzt müsste sich eigentlich nur noch jemand finden, der sich Burdas InStyle erbarmt, das weiterhin zu den wohl peinlichsten Online-Auftritten eines Mode-Trendmagazins gehört.

Wir planen für dieses Jahr noch einige Exciting Commerce Events zum Thema Mode (u.a. im Rahmen des Social Commerce Forums sowie der Video Shopping Days) – und freuen uns deshalb über Kontakte zu Teams, die an innovativen Mode-Anwendungen arbeiten. Unser letzter Mode-Roundtable liegt schließlich auch schon wieder eine Weile zurück.

Disclosure: Ich bin für Stylight beratend tätig.

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Kategorien:Social Commerce

7 replies

  1. Es ist immer wieder erstaunlich wie einfaltslos bzw. schlampig diese Sites gebaut sind.
    Auf den Galerie-Seiten kann ich Produkte weder (social) bookmarken oder weiterempfehlen (tell-a-friend). Die Kauffunktion ist auch nicht sofort sichtbar!
    http://www.style.de/galerien/was-man-jetzt-zu-bauchfreien-tops-traegt-1-jpg/4878/330255
    Manche lernens halt nie …

  2. Man könnte natürlich auch anders sagen: Die Seite ist sehr schnell aus dem Boden gestampft worden – und hat deshalb ja auch ein Beta-Label ;-)
    Stimmt aber: sie ist an einigen Stellen noch ziemlich optimierungsbedürftig.

  3. Auch wenn darauf verwiesen „Ich bin für Stylight beratend tätig“ ist das doch ein ziemlich deutlicher PR-Beitrag. Zeigt sich zum Beispiel klar an dem völlig übertriebenen Wording „Style.de zeigt eine ganze Palette von ersten Stylight-Anwendungen“ nämlich Special Offer und Shopping Tipps. Sorry, aber simple Links auf Produkte als Anwendungen zu bezeichnen, ist klassischer PR-Journalismus und passt zur Beratertätigkeit für Stylight. „Kontextaffine AdStyles“ für Promoflächen ist genauso lächerlich. Der Blog verliert so total an Glaubwürdigkeit.

  4. Stimmt schon, der Beitrag ist ziemlich PR-lastig. Das ist schade, weil Exciting Commerce sonst wirklich informativ ist

  5. pr lastig oder nicht, ich finde die seite schön und gelungen.

  6. @Philipp: Hast Du Dir die Lösung mal angesehen und mit anderen verglichen? Es handelt sich eben genau nicht um simple Links. Sonst hätte ich nicht explizit darauf hingewiesen.
    Zwischen einem positiven Beitrag und einem PR-Beitrag besteht mE dann doch noch ein Unterschied, zumal wenn ich meine Befangenheit wie in diesem Fall extra betone.
    Ich hätte den Beitrag aber auch unabhängig davon so geschrieben.

  7. ja dann können wir ja noch auf instyle hoffen ;) @Jochen irgendwelche Tipps für fashionfreax?

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