In der US-Webszene sorgt gerade Blippy für Furore, eine Art Twitter für Einkäufe, das kürzlich 1,6 Mio. Dollar Startkapital von einer illustren Investorenrunde eingesammelt hat:
Menschen veröffentlichen bei Blippy ihre (Kreditenkarten-)Einkäufe bei ausgewählten Shops (Amazon, Zappos, Threadless, Groupon etc.) – und analog zum Twitter-Prinzip kann man verfolgen, wofür Freunde und Bekannte gerade Geld ausgegeben haben. Eine Idee, die natürlich hier wie dort auf Skepsis stößt.
Aber das Spannende ist in diesem Fall weniger Blippy selber, sondern eher die Frage, wie müsste denn ein Twitter für Shopper aussehen? Wie müsste die Kernfrage lauten, entsprechend zu Twitters "What's happening?"
Im Prinzip müsste ein Twitter für Shopper eine Mischung aus persönlichen Empfehlungen und spannenden Angeboten liefern.
Doch wie lautet die zielführende Frage: "Was kaufst Du gerade?", wäre zu eng gefasst. "Was findest Du gut, was gefällt Dir gerade?", zu allgemein.
Im Prinzip gehts darum, ein neugierig-staunendes "Guck mal!", "Schon gesehen?!", "Das ist toll!" in eine zielführende Frage umzumünzen, die für einen kontinuierlichen Strom von Produkten, Angeboten, Trends und Tipps sorgt.
Irgendwelche Ideen?
Frühere Beiträge zum Thema:
