K5 Briefing: 7 Lesetipps zur Einstimmung für die K5

"E-Commerce-Mythen und Möglichkeiten" ist in diesem Jahr so eine Art inoffizielles Leitmotiv für die K5 Konferenz, das sich durch das gesamte Progamm zieht und deshalb auch das Thema des abschließenden Panels sein soll.

Mit der K5 gehen wir bewusst andere Wege als die Kollegen in Wiesbaden und Berlin. Nicht die gängigen Trends und Onlinethemen bestimmen die Agenda, sondern Erfahrungsberichte und Einschätzungen zum aktuellen Marktgeschehen von unterschiedlichsten Seiten sollen ein möglichst vielschichtiges Bild liefern von den Perspektiven, die Händler, Marken und Hersteller in einer sich formenden Online-Welt haben.

Auch referentenseitig bevorzugen wir deshalb diejenigen, die nicht nur den aktuellen Trendkatalog rauf- und runterbeten können, sondern Entwicklungen reflektieren und sich grundsätzlichere Gedanken machen über die möglichen Entwicklungsrichtungen.

In den vergangenen Wochen haben einige der K5 Speaker die öffentliche Debatte mit lesenswerten Beiträgen bereichert, die jeweils über das aktuelle Tagesgeschehen hinausreichen.

Folgende 7 Texte empfehlen wir deshalb zur Einstimmung für die K5 Konferenz:

  1. Status Quo E-Commerce, Multichannel Unsinn, Zalando & Geld verdienen von Alexander Graf
  2. Gedanken zum Scheitern klassischer (und neuer) Versandhändler von Hagen Fisbeck
  3. Funktioniert E-Commerce nur noch für Hersteller (exklusive Produkte) und Preisführer (Marktplätze)? von Alexander Graf
  4. Messung im eCommerce von Hagen Fisbeck
  5. Gedanken zur Personalisierung nach dem Schema Wettervorhersage von Hagen Fisbeck
  6. E-Mail von Altmann: Ende der Illusion – Eierlegende Wollmilchsau von Johannes Altmann
  7. Venture Capital funktioniert nicht… von Alexander Graf

Zweifelsohne boomt der Online-Markt. Doch ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Welche Entwicklungen haben Substanz, welche sind eher als Übergangserscheinungen zu werten?

Die zweite K5 Konferenz für E-Commerce findet ab Donnerstag in den Eisbach Studios München statt. Wir freuen uns auf weit über 800 Teilnehmer und Gäste, auf spannende Einblicke und Diskussionen.

Frühere Beiträge zum Thema:



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  1. Der Link hinter „Messung im eCommerce von Hagen Fisbeck“ geht zu Alexander und nicht zu Hagen.

  2. Danke für Deine Verweise :-)
    Hier noch ein paar Gedanken, die ich den Lesern mit auf den Weg geben möchte:
    Deine Einleitung aufgreifend (…nicht nur den Trendkatalog rauf- und runterbeten…und sich Gedanken machen über die möglichen Entwicklungsrichtungen) möchte ich einen für mich fundamentalen Gedanken mit ins Rennen werfen, denn gerade bei „möglichen Entwicklungsrichtungen“ schwingt zum Glück die Offenheit von möglichen Entwicklungen mit:
    Aus meiner Sicht muss nämlich die Basis des bisherigen Denkens in die Zukunft auf den Kopf gestellt werden. Bislang erfolgt dieses nämlich meist durch extrapolieren aus der Vergangenheit oder von Trends. Man schaut sich Entwicklungen im Markt an, Zukunftsstudien, Trends etc. und leitet daraus dann ab, wie sich der Markt entwickeln wird und man passt sich dann entsprechend an. Das ganze wird dann zudem noch durch den derzeitigen „Big-Data-Hype“ gestützt. Hier kann man sicher viel berechnen, analysieren, interpretieren und philosophieren, aber es spiegelt dennoch eine extrem passive Grundeinstellung hinsichtlich „Entwicklung“ wider, die nicht nur bei vielen Managern, sondern auch bei vielen VCs zu finden ist.
    Hier müsste aus meiner Sicht ein fundamentales Umdenken erfolgen, denn die Zukunft ist ja noch offen, d.h. sie hat noch nicht stattgefunden.
    Infolgedessen sollte daher aus meiner Sicht folgende Frage im Mittelpunkt stehen:
    Wie möchte man die Zukunft gerne haben?
    Das heißt, ich sage nicht, wie die Zukunft sein wird, sondern wie die Zukunft sein soll!
    Also Trends setzen anstatt von Trends extrapolieren. Trends sind ja nur da, weil zufällig ein paar Leute (wie bspw. amazon oder Apple) das machen. Wenn ich in die Zukunft schaue, möchte ich gerne eine Zukunft haben, die so und so ist und nicht warten, bis mir ein anderer die Zukunft macht, d.h. man sollte sich nicht vom Markt vorschreiben lassen, was man tun soll, sondern selbst dem Markt vorschreiben, was dieser für einen tun soll.
    Dies erfordert eine fundamentale Umkehr von der bisherigen Denkweise und Haltung, die sicher dem einen oder anderen Manager und VC schwer fallen wird…

  3. Jetzt fühle ich mich aber sehr geehrt, danke! Dann kann ich jetzt stolz mein kassenzone.de T-Shirt bügeln und morgen anziehen. Ich bin schon sehr gespannt.

  4. Bin gerade auf der K5 und etwas enttäuscht; hatte erwartet, dass auf DIESER Konferenz der Versuch unternommen würde, tiefer in die Themen/Herausforderungen/Trends einzutauchen. Stattdessen ist JK im mündlichen Dialog nicht annähernd so gut vorbereitet und analytisch stringent, wie im hiesigen Blog. Die beste und aufschlussreichste Präsentation war die erste von Rakuten, in den Gesprächen ging es über das Vorhersagbare bisher leider nicht hinaus. Vielleicht sollte man das Format noch anpassen, dh JK entlasten und auch andere Interviewer/Moderatoren ranzulassen und diese sich perfekt vorbereiten lassen, damit am Ende auch neue Erkenntnisse herauskommen? Wäre klasse.

  5. Woran genau zeigte sich denn, dass ich nicht perfekt vorbereitet war? Die Frage ist bei Interviews dieser Art doch eher: Hat man etwas erfahren, was man sonst nicht erfahren hätte? Und da waren die Gesprächspartner in diesem Jahr doch erstaunlich offen. Es geht ja nicht darum, dass der Interviewer gut dasteht, sondern dass sich die Gesprächspartner öffnen und von ihren Erfahrungen und Einschätzungen berichten.
    Danke jedenfalls für das Feedback. Optimierungsbedarf gibts ohne Zweifel auch bei den Interviewformaten. Und natürlich Platz für andere Moderatoren/Interviewer.

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