Design 3000 Gründer Frank Levita im ausführlichen Interview

Auf außergewöhnlich hohes Interesse ist der Beitrag über Design 3000 ("Design 3000 steigert sich 2012 auf 8 Mio. Euro Umsatz") gestoßen.

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Möbelkultur reichen wir deshalb das komplette Interview als PDF nach, das der geschäftsführende Redakteur Sascha Tapken für die Dezember-Ausgabe mit Frank Levita geführt hat:

Design3000-frank-levita

Frank Levita blickt darin auf 13 Jahre Design 3000, erzählt von seinen Erfahrungen beim Aufbau seines E-Commerce-Unternehmens und gibt Einschätzungen zu Markt und Möglichkeiten.

Einige Highlights hatten wir bereits im vorherigen Beitrag herausgestellt.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

9 replies

  1. Finde es bemerkenswert wie beharrlich und engagiert der Mann an sein Geschäftsmodell bis heute geglaubt hat. Die heutigen Umsatzzahlen sind natürlich nicht mit den üblichen Berichten (Fab / Westwing / Home24 etc.) hier zu vergleichen aber er hat schon vor vielen Jahren das Potential in dem wachsenden Markt erkannt.
    Heute kann Design3000 auf Wissen zurückgreifen das sich die anderen nur mit viel Geld erkaufen und erstmal selbst in hohe Gewinnzonen kommen müssen. Umsatz allein ist nicht alles.
    Zudem sollte sich so mancher im bequemen Angestellensessel mal überlegen ob er selbst auch den Mut hätte über 10 Jahre mit dem Existenzrisiko zu leben.
    Mit der Basis die hier geschaffen wurde kann in den nächsten Jahren auch der Umsatz überproportional gesteigert werden. Von den großen die das Thema „Design online kaufen“ pushen wird auch dieser Shop profitieren daher ist es auch gut, dass es so manches VC-gepushte Unternehmen gibt.

  2. apropos „nicht mit den üblichen Berichten hier zu vergleichen“: Wir würden natürlich auch gerne über die Leistungen „kleinerer“ Online-Shops berichten, nur herrscht da weiter große Zurückhaltung, was Umsatz und andere Kennzahlen angeht.
    Was leider zu einem verzerrten Bild in der Öffentlichkeit führt, denn es sind nicht nur die Amazons, sondern auch die vielen kleinen engagierten Online-Händler, die den Markt treiben.

  3. Die Frage ist wann macht es Sinn mit Umsatzzahlen so an die Presse zu gehen?
    Für Design3000 ist es das ideale Medium um weitere kleinere Marken für sich als „Shop-Betreiber“ zu erhalten. 8 Mio. Umsatz sind für die schon eine Zahl. ( btw. wir waren auch in der Möbelkultur wieso haben wir noch keinen Beitrag? Scherz! ;) )
    Ich kenne einige Unternehmer die in ihrem Segment Marktführer sind aber bewusst in eCommerce Magazinen oder Events nicht auftreten um keine VC-finanzierten Online-Pureplayer anzuziehen.
    Die Unternehmen mit VC müssen natürlich immer höhere Umsätze präsentieren um neue VCs anzuziehen oder den Exit vorzubreiten.
    Für viele andere macht das propagieren der Zahlen selten Sinn.

  4. Genau meine Meinung! Warum sollte ich als (profitabler) Nischenshop soweit die Hose runterlassen? Das weckt im schlimmsten Fall nur Begehrlichkeiten und schafft Nachahmer.

  5. Klar, aus Unternehmenssicht kann ich das auch absolut nachvollziehen. Aus Branchensicht ist es natürlich fatal, weil in Branchenblättern und auf E-Commerce-Konferenzen ein komplett schiefes Bild vermittelt wird. Aber dafür sind wir ja da, um dem entgegenzuwirken ;-)

  6. @Roland Und warum kein Beitrag über Euch? – Fachblätter wie Möbelkultur & Co. sträuben sich ja immer noch gegen Online-Leser und schneiden sich damit ab vom Infostrom. Die Dezemberausgabe ist mir daher eher zufällig auf der Heimtex in die Hände gefallen …

  7. Erstmal macht Design3000 stolze 8Mio. Umsatz. Respekt!
    Ich finde das Interview sympatisch, hier spricht jemand der sein Geschäft versteht. Auch das Investment in Payback und damit in Kundenbindung, Steuerung aber natürlich auch Reichweite über einen der grössten Marktplätze finde ich stringend und sehr clever, auch wenn ich wünschte es wäre webmiles geworden ;-)

  8. @Jochen
    Ich würd mir wünschen mehr über solche Unternehmen zu lesen. Die Zalandos dieser Welt sind auch interessant aber gerade letztes Jahr fand ich war das Verhältnis nicht mehr so ausgeglichen wie früher. Natürlich darfst du auch gern WOONIO miteinbeziehen ;-)

  9. @Roland Ich achte eigentlich darauf, dass auch die Masse der kleineren Händler und Nischenplayer nicht zu kurz kommt, deshalb ja auch die Beiträge über Design 3000, Stylebop, DePauli, etc., wannimmer es sich anbietet. Nur hat sich der Markt durch Zalando & Co. natürlich speziell in diesem Bereich zuletzt sehr dynamisch entwickelt.
    Aber wie gesagt, viele der Händler sind in eigener Sache sehr öffentlichkeitscheu (was ich aus Unternehmenssicht durchaus verständlich und in Ordnung finde, auch wenn dadurch aus Branchensicht natürlich ein schiefes Bild entsteht über die wahren Entwicklungen/Verhältnisse im Online-Handel)

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