Startups der Woche: Saustark Design, Goodscloud, Wohlfühlerie

In den Startups der Woche wollen wir auf neue und spannende Startups hinweisen und zeigen, an welchen E-Commerce-Themen und Ideen Gründer/innen und Startups gerade arbeiten:

Saustark Design

Auf den Spuren von Bemz aus Schweden möchte Saustark-Design IKEA-Möbel aufhübschen und hat nach den ersten 82.000 Euro Umsatz für Donnerstag eine große Crowdfunding-Runde angekündigt:

Saustark

"Durch die Finanzierungsrunde möchten wir nun richtig Schubkraft aufnehmen um in dem attraktivsten Ikea Länder-Markt schnell wachsen und dabei unsere Produktpalette ausbauen zu können."

Seedmatch-Betreiber Jens-Uwe Sauer wird uns auf der Exceed 2013 erzählen können, wie es für Saustark Design, Front Row Society und die anderen E-Commerce-Startups gelaufen ist.

Goodscloud

Noch in der Closed Beta ist Goodscloud, das sich das Thema Inventory Management vorgenommen hat:

Goodscloud

"We strive to rethink how commerce is done in today's world."

Klar, dass jemand mit solchen Ambitionen auch auf der Exceed Expectations nicht fehlen darf, wo wir die Perspektiven für Shoppingsysteme u.a. mit Commercetools-Gründer Dirk Hörig und Yatego-CTO Lars Jankowfsky beleuchten wollen.

Wohlfühlerie

Die Wohlfühlerie hat sich in die Debatte um besseren E-Commerce für Frauen eingeschaltet:

Wohlfuehlerie

"In unserem Shop (www.wohlfuehlerie.de) versuchen wir, möglichst alle Sinne abzudecken. Das Konzept funktioniert: Frau wählt Pralinchen, dazu einen passenden Likör, ein Buch und eine Kuscheldecke – der perfekte Abend ist fertig zusammengestellt, und alles in nur einem Shop."

So einfach kann das also sein. Mehr zum Thema "Frauen und ihre Wünsche für besseren E-Commerce" auch auf der Exceed 2013 am 12./13. März in Berlin, diesmal mit so erfreulich vielen Frauen und Unternehmerinnen unter den Anmeldungen wie noch nie.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Startups

  1. Ach Goodscloud. Wie sehr ich mir wünsche, dass die damit Erfolg haben. Die Probleme haben sie messerscharf analysiert, die Frage ist, ob so ne Plattform die Probleme löst. Die Distris und Hersteller sind das Problem uns das fängt schon allein damit an, dass die meisten nicht dropshippen wollen, neue Kunden hin oder her. Für die ist es nämlich auch schwierig, die Disposition zu machen und da ist es einfacher, Du hast 10 Retailer, die relativ gut planbar x Stück abnehmen, als wenn Du 100 angeschlossene Retailer hast, die wenig planbar x/10 Stück abnehmen. Dazu muss sich Dein Kundendienst dann plötzlich mit 100 Ansprechpartnern statt mit 10 unterhalten. Viele wollen das nicht. Das Thema muss erst mal in den Köpfen gelöst werden und dann in der IT.

  2. Das pimpen von Ikea-Artikeln scheint ja groß in Mode zu sein. Über einen Satz in der Vorstellung auf Seedmatch musste ich jedoch schmunzeln:
    „Wenn nach unseren Recherchen nur 1,5% der Ikea-Möbel-Besitzer in Deutschland einen neuen Bezug kaufen würden, dann entspricht das einem Absatzpotential von 259.000 Schonbezügen pro Jahr in Deutschland und einem erzielbaren Wert von 45 Mio. €.“
    Hier zeigt sich doch sehr die Selbstverliebtheit in die eigene Idee. 1,5% wären toll – leider unrealistisch.
    Was nicht bedeutet, dass dieses Startup nicht erfolgreich sein kann / wird. Nicht die 1,5 % Schonbezüge werden es richten, sondern die Masse aus vielen vielen Artikeln.

  3. Die Idee ist eigentlich saugut, das Problem: Die meisten IKEA-Käufer sind Budget-Käufer und dafür sind die Preise leider zu hoch. Plus man bekommt sehr leicht Konkurrenz. Mal schauen, ob das funktioniert.

  4. @goodscloud: endlich…daran habe ich schon manchmal gedacht…auf so etwas warte ich schon mit Hochspannung!!

  5. @CF: Stimmt. Für das 3er-Sofa Ektorp zahlt man 299,- €. Und möchte ich einmal einen anderen Bezug haben, dann kann ich bei IKEA direkt unter Angeboten von 60 – 210 € wählen.
    Bei Saustark-Design kostet der günstigste Bezug schon 218,90 €. Gemusterter Stoff kann dann auch mal 358,90 € kosten.
    Es wird spannend zu sehen, ob genügend Kunden bereit sind, ein billiges Sofa durch den Bezugkauf in den Kosten zu verdoppeln.

  6. Naja, wenn die bei Saustark erwähnten Bemz-Umsätze stimmen, scheint es zumindest ein Millionengeschäft zu sein.

%d Bloggern gefällt das: