K5-Stimmen: „Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre“ vor 700 Menschen

Die eigentliche Herausforderung bei einer Großveranstaltung wie der K5 ist weniger, ein inhaltlich gutes Programm auf die Beine zu stellen, als Speaker zu haben, die sich auch vor großem Publikum öffnen und Gespräche zulassen, wie man sie sonst eher im kleinen Kreis führt.

Peter Höschl hat das bei Shopanbieter.de so zusammengefasst:

K5_2013_1

"Auffallend ist, wie es Jochen stets gelingt bei seinen Gesprächspartnern
auf der Bühne offensichtlich so eine Art “Wohnzimmer
Wohlfühl”-Atmosphäre zu schaffen, so dass diese relativ tiefe Einblicke
in deren Unternehmen und Geschäftsmodell gewähren.

Auch andere
teilnehmende Händler im Publikum sind sehr erstaunt, wie viel die
Diskussionsteilnehmer auf dem Podium doch preisgeben, obwohl deren
Wettbewerb eigentlich in der ersten Reihe dabei sitzt.

K5_2013_1b

Gleichzeitig
bestätigten alle meine Händler-Gesprächspartner aus den Vorträgen
wertvolle Impulse für ihr Tagesgeschäft mitnehmen zu können.

Alleine
deshalb sollte die Veranstaltung also für jeden Händler egal welcher
Unternehmensgröße ein absolutes Muss darstellen."

Der deutsche Online-Handel hat tolle Unternehmerpersönlichkeiten. Ohne diese wäre eine K5 in dieser Form nicht möglich. Und es zeigt sich immer wieder, dass sich gerade durch die Offenheit auf der Bühne wertvolle Kontakte und Gespräche ergeben.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:k5

  1. Also meine Meinung ist eine andere. Von „Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre“ konnte man bei der K5 vor 2 Jahren sprechen, da ist man fast jedem auch nochmal begegnet und es war viel offener. Dieses und auch schon letztes Jahr muß man bei fast jedem mit dem man sich unterhält doch „Angst“ haben das es doch wieder nen Dienstleister ist der letzendlich was Verkaufen möchte. Oft sogar getarnt unter irgendwelchen Shopnamen. Ich kann Jochen ja verstehen das er auch Interesse an den Dienstleistern hat da nunmal diese das richtige Geld bringen, aber für uns war es in diesem Jahr nicht sonderlich ergibig und hat wenig neue Erkenntnisse gebacht, sodaß es wohl für das nächste Jahr gestrichen ist. Dieses ist im übrigen durchaus die Meinung von einigen „richtigen“ Shopbetreibern gewesen.

  2. Eigentlich war das Verhältnis Dienstleister vs. Shopbetreibern ziemlich ausgewogen: aus meiner Sicht ein guter Branchentreff! Lediglich die aggressiven Vertriebsaktivitäten von Hr. Christiansen unter dem Mantel – wenn ich mich recht erinnere – fotok**** haben hier die Stimmung getrübt…

  3. Ja, aber wie kann das sein? Können nicht die Besucher kurz gegoogled oder by Xing gecheckt werden ob Sie wirklich in diesem Unternehmen arbeiten? Bei sehr vielen ist direkt das erste Suchergebnis bei Google ein klarer Hinweis darauf, daß es Eigentümer einer Agentur sind und keine Shopbetreiber.

  4. @Mike Mit „Wohnzimmer-Atmosphäre“ war ausschließlich die Bühnen-Situation gemeint. Für die Teilnehmer kann die bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung nicht mehr so wirklich aufkommen.
    Dass sich Dienstleister als Händler „einschleichen“, ist ein ständiges Ärgernis, an dem wir arbeiten. Leider ist es mit Googeln und Xingchecken längst nicht mehr getan. Auch wenn wir so im Vorfeld Hunderte von Anmeldungen unter falscher Flagge herausfiltern konnten.
    In jedem Fall versuchen wir, die Dienstleisterquote so niedrig wie möglich zu halten, nicht weil wir auf der K5 keine Dienstleister wollen, sondern damit die Relation einigermaßen gewahrt bleibt.
    @K5-Teilnehmer Danke für den Hinweis!

  5. Was ich noch schön gefunden hätte, wäre eine größere Schrift des Firmennamens bei den Umhängeschildern gewesen.
    Den Namen der Person konnte man sehr gut lesen, aber der Firmenname war leider kaum lesbar.

  6. Stimmt, das war ein Versehen. Die wird nächstes Mal definitv wieder größer.

  7. Ich hätte mir gewünscht, trotz der entspannten Wohnzimmeratmosphäre in der Diskussion relativ nahe am Thema der Session zu bleiben. Bspw. war die Session zu MyMüsli sehr spannend angekündigt, driftete dann aber leider nach einigen Eingangsfragen in die übliche Story von der kleinen Studentenbude, die unerwartet erfolgreich wird. Um Branding ging es meiner Ansicht nach dann gar nicht mehr, war eher ein Rekapitulieren der bisherigen Entwicklung, die den meisten sehr gut präsent sein dürfte.

  8. Also ich finde, gerade bei Mymüsli sind wir sehr stark beim Thema geblieben bzw. immer wieder darauf zurückgekommen: Wie ist die Marke entstanden, wie ist sie groß geworden, wie stark und in welcher Form wird sie gemanagt, wie wichtig ist online bzw. die Präsenz in den Supermarktregalen und in den eigenen Stores, wie lassen sich die Erfahrungen auf Tree of Teas und die neueren Mymüsli-Projekte übertragen, etc. Die vermeintlichen Randaspekte bzw. die Historie sind ja Teil der Marke(nstory), von denen Mymüsli auch heute noch zehrt. Insofern fand ich es legitim, danach zu fragen.
    http://k5ticker.tumblr.com/post/61037827764/k5-die-branding-erfahrungen-von-mymuesli-und-shave-lab

%d Bloggern gefällt das: