Exchanges #61: Wenn Frauen shoppen

Dem Online-Handel entgehen jedes Jahr Milliarden, weil er speziell Frauen beim Online-Einkauf ausbremst. So ist nicht ohne Grund die Google-Bildersuche für viele der beste Einstieg, um sich einen ersten, schnellen Überblick über das Shopping-Angebot zu verschaffen.

In den jüngsten Exchanges fragen sich Jochen Krisch und Marcel Weiß, wie lange es sich der Online-Handel noch leisten kann, Umsatzpotenziale zu verschenken und welche alternativen Shoppingansätze sich speziell im Social Web abzeichnen.

Dauer: 1 Stunde, 11 Minuten

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Kategorien:exchanges

17 replies

  1. Interessantes Thema, danke für den Podcast!

    Gibt es denn außerhalb der großen Player wie Westwing auch Beispiele für kleine Shops / Startups, die schon heute andere Wege gehen, um besonders Frauen anzusprechen?

    Und welche Personen beschäftigen sich neben Sandra Kröger noch besonders mit dem „Female Commerce“? Gibt es empfehlenswerte Blogs?

    • Neben Sandra Kröger (Rascasse) beschäftigen sich noch Silke Berz und Astrid Wunsch (Triplesense) sowie Diana Versteege (SheCommerce) mit dem Thema.

      Sandra Kröger schreibt eine Kolumne für etailment, blogseitig tut sich eher wenig.

      Ein beliebtes Beispiel aus dem Startupbereich ist Miacosa. In den USA gehen Modcloth, Nastygal, Stella & Dot & Co. andere Wege.

      Zumeist sind es die Startups und Shops, die von Frauen gegründet und/oder geführt werden, die noch am ehesten ein Bewusstsein für das Thema entwickelt haben.

      • Danke für den Überblick, Jochen!

        Die genannten Personen und Startups werde ich mir mal genauer anschauen.

  2. Hallo Jochen!

    Das Thema verdient definitiv Beachtung und euren Fokus!
    Nachdem ich bisher interessiert passiv zugehört habe, juckt es mich nun doch selbst in den Fingern.

    Kennt Ihr neben der Kaufrausch-Studie noch weitere Umfrage- oder Forschungsergebnisse wo weitere Gründe für den Nachholbedarf im „Frauen-E-Commerce“ herausgearbeitet werden?

    Auf das fehlende haptische Feedback beim Onlineshopping seid ihr nicht eingegangen, oder?. Neben dem „umständlichen“ Rückversand (Tüten zuordnen, Retourenzettelausfüllen, Einpacken, zum Paketshop bringen (meist Hermes), vorher Öffnungszeiten nachschlagen) ist nachwievor diese fehlende haptische Begutachtung einer der Hauptgründe, die Frauen zwangsweise in stationäre Läden treiben. Dies ist zumindest mein Feedback aus beruflichen als privaten Umfeld.

    Von einer weiblichen Person aus meinem Umfeld stammt der plakative Satz: „Einkaufen ist so natürlich wie Essen!“ Ich denke, dass dieser Satz verdeutlich, dass eines der E-Commerce Hauptziele sein sollte, dieses „Einkaufen“ so einfach und natürlich/ intuitiv wie möglich und weitgehend ohne technische Barrieren zu gestalten.
    Die Verbesserungen des Online-Einkaufserlebnisses für Frauen beschränken sich meiner Meinun nach aktuell jedoch aus technischen Gründen auf die dargestellten Inhalte & Produkte (Bilder von Produkte in Ihrer Umwelt, 3D-Ansichten, etc.) auf Monitoren, TVs oder mobilen Devices. Die besten Beispiele sind wohl hierfür, wie in den Exchanges genannt, die E-Commerce Auftritte von Unternehmen wie Westwing oder auch QVC.

    Ich sehe deshalb enormes Potential (wenn auch erst in einigen Jahren) in technischen Neuerungen wie Oculus 3D- Brillen, die neue Online-Einkaufserlebnisse ermöglichen (virtuelles Kaufhaus etc.).

    Es bleibt spannend.
    @exchanges: Behaltet das Format bei, es ist sehr inspirierend! :)

    Eine Anregung habe ich jedoch: Für Zeitpunkte, in denen man doch lieber liest als zuhört:
    Transkriptionen eurer Podcast gibt es schon ab 1,80 € / Audiominute laut Google. Evtl. ist es euch das ja wert und euer Google- Pagerank würde sich sicherlich auch nicht beklagen ;)

    Beste Grüße
    Alex

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