Wie Amazon mit Marken und Herstellern umspringt

Anknüpfend an die Exchanges #89 („Amazon und die neue Markenwelt„) beschreibt Markus Fost in seinem jüngsten Vortrag („Amazon – so agieren Hersteller und Marken auf der Nr. 1 des E-Commerce„), wie Amazon Marken und Hersteller behandelt, wenn sie spuren – und wenn sie nicht spuren (via):

amazonstrategie

Die zugehörigen Unterlagen (PDF) bieten auch gute Blicke hinter die Kulissen.

amazonams

Die größte Gefahr besteht sicherlich darin, dass sich Marken und Hersteller Amazon komplett ausliefern, wie das viele Buchverlage getan haben („Amazon probt den Leseraufstand in der Buchbranche„).

Spannend ist aber auch, wie zusehends professioneller Marken und Hersteller Amazon für sich nutzen.

amazon5ps

Wie aufwändig sich Markenhersteller mittlerweile bei Amazon präsentieren (können), zeigt u.a. das Beispiel von Samsung („Samsung AddWash – Die Revolution des Waschens“) (via).

amazonsamsung

Spannend ist in der Tat die Suche nach WMF, von der Style ’n Cook so extrem profitiert:

amazonwmf

Laut Markus Fost sind die Verträge mit den wichtigsten Lebensmittelherstellern und -Lieferanten mittlerweile unterzeichnet, sodass auch hierzulande einem baldigen Start von Amazon Fresh nichts mehr im Wege steht.

Wichtiger als alle Expertenratschläge ist bei derlei Themen der Erfahrungsaustausch. Deshalb wendet sich auch das kommende K5 Meetup am 14.4. in Berlin an Marken und Hersteller.

Mittlerweile ist auch gut zu erkennen, wie Zalando Amazon nacheifert („Exchanges #132: Wie mächtig kann/soll Zalando werden?„).

Wer sich für das Thema Marktplatzstrategien interessiert, dem sei deshalb auch der E-Channels-Day am 21. April in München ans Herz gelegt.

Brand & Company Building in einer Amazon-Welt wird zudem einer der Schwerpunkte auf der K5 Berlin am 13./14. Juni sein – mit den Erfahrungen und Strategien von Chal-tec, Shoepassion, nu3, KW Commerce u.v.a.m.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon, Brands

4 replies

  1. Die Phase 3 / „Verhandlungen werden unangenehmer“ ist sogar noch freundlich umschrieben. Mir sind leider mehrere Fälle bekannt, wo Drohungen, illegaler Druck und ähnliches aufgebaut werden, um andere Konditionen oder Sortimente zu erhalten. Dieses Vorgehen wird nicht nur von einzelnen Amazon-Mitarbeitern, sondern auch vom internationalen Management eingesetzt.

  2. Umso interessanter, dass viele Händler auf Amazon meinen, sie kommen mit dem Ignorieren der Amazon Einladungen ins Vendor-Programm einfach weiter ohne sich mit Amazon auseinander zu setzen.
    Eine Agentur kostet zwar Geld, ist aber deutlich günstiger als diesen Schritt alleine zu gehen und am Ende bei Punkt 6 der ersten Grafik zu stehen :)

Trackbacks

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