Nicht nur Check24 hat dieses Jahr eine Rolle rückwärts gemacht. Auch Idealo hat sich aus dem Marktplatzgeschäft zurückgezogen und den Direktkauf eingestellt.
Schließlich laufen die Geschäfte inzwischen auch so besser denn je, umsatzseitig jedenfalls:
Corona hat Idealo auf ein Umsatzniveau von 200 Mio. Euro katapultiert, auf dem es sich nach einem leichten Durchhänger auch dieses Jahr bewegen dürfte.
So konnte sich Idealo über ein „sehr starkes erstes Halbjahr“ freuen: „Umsatzseitig wuchs idealo fast 10 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022“.
Nichtsdestotrotz gab es auch dieses Jahr wieder einen dramatischen Appell an die EU:
„We cannot wait until March 2024 when the DMA comes into force to put a stop to these practices because they are harming us now.
We have spent more than a decade fighting Google on the Shopping case, and we continue fighting even as Google has methodically and irreversibly taken over our industry in that time.
It is apparent that Google’s strategy is to play for time. If this behaviour persists, we will be wiped out.“
Ursprünglich hatte Idealo den Direktkauf eingeführt, um auch mobil zu punkten. Siehe dazu auch Kann Idealo der Wandel zum Marktplatz-Player gelingen?
Über Check24, Idealo & Co. sprechen wir diese Woche auch in den Exchanges #340.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Hat sich Check24 aus dem E-Commerce zurückgezogen?
- Kann Idealo der Wandel zum Marktplatz-Player gelingen?
- Wer schnappt sich Idealo und Ladenzeile von Axel Springer?
- Wie sich Idealo mit Buy Button für die mobile Zukunft rüstet
- Idealo in der strategischen Zwickmühle von Amazon und Google
- Exchanges #277: Kommen jetzt die Marktplatzlösungen?
- Exchanges #187: Marktplätze gestern, heute, morgen
