Was bringt AI first im E-Commerce? Nachdem diverse AI-Player – von Perplexity bis hin zu Open AI – ihre E-Commerce-Ambitionen vorgestellt haben, hatten wir uns das unlängst schon in den Exchanges gefragt („„Buy for me“ – Amazon und der AI Commerce“).
Braucht es überhaupt noch Marktplätze (herkömmlicher Art), wenn AI-Shopping-Agenten wie „Buy for me“ den Kauf übernehmen? Oder übernehmen die neuen „AI first“-Player zunehmend die Rolle heutiger Marktplätze?

Abhängig davon, wo der Checkout stattfindet, könnten sogar die Online-Shops der Händler (und Hersteller) wieder an Bedeutung gewinnen.
Für die AI-Player sind die (Shopping-)Agenten jedenfalls eine willkommene Monetarisierungsmöglichkeit, wie Pip Klöckner gerade in seinem OMR-Vortrag anmerkte:
Noch ist nicht abzusehen, wo genau die Reise hingeht. Wir ahnen aber, dass genAI-native Marktplätze vielleicht gar keine Marktplätze mehr sind.
Imagine an AI that doesn’t just assist you with recommendations. These agents will go directly to websites, handle searches, choose sizes and colors, compare prices, check shipping fees, and even complete your checkout.
— Sebastian Siemiatkowski (@klarnaseb) April 24, 2025
„Was bringt AI first im E-Commerce?“ – Das ist auch eine der großen Fragen im „State of Online Retail 2025“.
Frühere Beiträge zum Thema:
- OpenAI integriert Shoppingfunktion mit Preisvergleich
- Amazon lässt mit „Buy for Me“-Service aufhorchen
- Und wo stehen wir in Sachen AI Commerce?
- AI Commerce: Perplexity und die Folgen für den E-Commerce
- Perplexity startet Perplexity Shopping – mit eigenem Checkout
- Agentic Shopping – oder: Was bringt der KI-Commerce?
- Exchanges #373: „Buy for me“ – Amazon und der AI Commerce
- Exchanges #365: Was bringt Perplexity Shopping an neuen Erkenntnissen?
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